Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
SA 9° / 23°
SO 12° / 22°
Unterhaltung

Bilderserie: Paris in Isolierhaft

 
Paris sitzt.

Paris sitzt.

In Lynnwood.

Mit 2.200 anderen Insassinnen.

Sie allerdings dürfte allein sein.

Einzelhaft sozusagen.

Die 26-jährige Millionenerbin muss wegen wiederholten Fahrens ohne Führerschein in den Bau.

Und was haben wir uns in den letzten Wochen anhören und durchlesen müssen, was die Ärmste dort erwarten wird ...

Nun ist sie in einem gelungenen PR-Coup bereits eineinhalb Tage früher eingezogen als erwartet.

Am Sonntagabend war sie noch auf bei MTV-Music-Awards, und alles dachte, das Party-Luder will nochmal richtig feiern.

Stattdessen stahl sich das It-Girl aus dem Hintertürchen und bestieg eine bereitgestellte Limousine.

Mit Mama Kathy und ...

... Schwester Nicky ...

... auf dem Rücksitz und Tränen in den Augen ging es dann in Richtung Zelle.

Ein Kamerateam hat sie dann doch erwischt - und Mama Kathy hat ganz kooperativ das Fenster runtergekurbelt.

"Ich habe Angst, aber fühle mich stark", ...

... sagte die Blondine im schwarzen Spitzenkleid den Reportern noch.

Profi durch und durch: ...

... Ihr Lächeln für die Fotografen war wie immer professionell.

"Ich bin bereit, meine Strafe zu verbüßen," teilte sie der versammelten Presse in ihrer unnachahmlichen Art mit.

Doch keiner konnte ahnen, dass sie sooo bereit ist ....

Seitdem: Nur Lob für das reiche verwöhnte Mädchen, ...

... für das jedoch die gleichen Straßenverkehrsregeln gelten wie für andere Verkehrsteilnehmer auch.

Gegen halb zwölf Uhr Sonntagnacht wurde Paris unter der Nummer 981 8783 registriert.

Polizeisprecher Whitmore verriet: "Sie verhielt sich sehr kooperativ!"

Was hatte er erwartet? Dass sie um sich schlagen oder kratzen würde?

Dass sie Tinkerbell auf ihn hetzt?

Nun, jedenfalls sitzt Paris jetzt im sogenannten Prominenten-Trakt des Knasts und ist noch allein in ihrer Doppelzelle.

Vielleicht ja nicht mehr lange?

Auch andere "Promis" haben sich in den letzten Jahren öfter mal so verhalten, dass sie für eine Weile aus dem Verkehr gezogen werden mussten.

Hugh Grant zum Beispiel könnte ihr begegnen. Der wird Reportern gegenüber immer mal wieder jähzornig. (Im Knast war er allerdings wegen eines anderen - räusper - "Verkehrsdeliktes" ...)

Selbst Jane Fonda saß bereits. Das war 1970 und sie soll einem Polizisten angeblich getreten haben. Die Anklage wurde jedoch fallengelassen.

Robert Downey jr.: Die meisten kennen ihn als Ally McBeals Liebhaber, aber es gab eine Zeit, da liebte er vor allem Drogen. Und das brachte ihn immer wieder mal hinter Gitter.

Auch Kevin saß nicht nur zu Haus' allein, sondern auch im Knast. In Macaulay Culkins Besitz befand sich ein wenig zu viel Marihuana.

Tim Allen, der Handwerkerkönig, hatte eine Feile dabei, um sich aus dem Knast zu sägen.

Und Nick Nolte ist der lebende Beweise dafür, dass es im Gefängnis keinen Friseur gibt.

Auch Paris' Busenfreundin Nicole Richie lag schon im Konflikt mit dem Gesetz.

Ob sie sie wenigstens mal besuchen kommt? (Geht aber nur am Wochenende zwischen 8.30 bis 15.30 Uhr und 17.30 bis 18.30 Uhr)

Schwester Nicky kommt bestimmt, ...

... und auch die Eltern und das Brüderchen haben ihren Besuch zugesagt.

Ansonsten müssen sie nun allein das Imperium aufrechterhalten.

Bei den anderen Promis herrschen gemischte Gefühle, was Paris Hilton angeht: Je mehr sie selbst auf dem Kerbholz haben, desto verständnisvoller sind sie.

So ließ P.Diddy ihr ausrichten, dass sie das schon schaffen werde und "God bless you!"

So richtig geschadet hat so ein Knastaufenthalt, ehrlich gesagt, noch niemandem. O.J. Simpson zum Beispiel, immerhin des Mordes angeklagt, ist nun ein Buchautor. Ob das gut ist oder nicht, sei dahingestellt, ...

... aber Geld verdienen kann man als Ex-Knacki immer noch ganz gut.

Serienstars wie Michelle Rodriguez aus "Lost" wissen, wovon Paris bald reden wird.

Auch Jane Carter ging nicht mit gutem Beispiel voran.

Die Mutter von Backstreet-Boys-Boy Nick Carter brach bei ihrem Ex in ein Fenster ein, um ihn und sein Girlfriend zu ärgern.

Dank der Aufnahme ins "Lynwood Inn" wissen wir nun aber mehr über Paris: Haarfarbe blond, Augenfarbe grün, Größe 1,73 Meter, Gewicht 52 Kilo.

Die Extensions mussten raus.

Make-up ist nicht erlaubt.

Die Pflichtkleidung besteht aus Baumwollunterwäsche und einem orangefarbenen Häftlingsoverall.

Geduscht wird im Gemeinschaftsraum.

Und viel Komfort wird das nicht: In einem Waschbeutel stehen ihr Zahnbürste, Zahnpasta, ein Stück Seife, Kamm, Deodorant und Shampoo zur Verfügung.

Ihre Nachbarinnen in der neuen Bleibe werden wahrscheinlich nicht ihre besten Freundinnen: Ein Kindsmörderin, eine, die ihren Freund umgebracht hat, eine, die ihren umbringen ließ.

Sympathisch, oder? Sie wird jedenfalls eine Menge Zeit zum Nachdenken haben.

Um 6.00 Uhr geht das Licht an. Zum Frühstück wird Müsli, Brot und Saft gereicht.

Zum Mittagessen gibt's ein Sandwich, einen Apfel und 'nen Keks voller Kalorien.

Abendbrot, wie im Krankenhaus, ab 16.00 Uhr. Um 22.00 Uhr wird das Licht ausgemacht.

Pro Tag gibt es eine Stunde "Freizeit": Spaziergänge im Hof, Dusche, TV, Telefonate.

Handy verboten!

Bei guter Führung Entlassung nach 23 statt nach 45 Tagen.

Zu ihrer Sicherheit darf Paris übrigens einen Alarm-Knopf bei sich tragen - falls die anderen Mitbewohner sie doch einmal zuu lieb haben sollten.

Viel Zeit wird sie also haben, über neue Projekte nachzudenken. Ein neues Buch? Eine neue CD?

Und bei ihrem letzten Interview deutete sie an, dass sie die Strafe zwar zu hart und unfair findet, gab aber auch zu bedenken: "Ich hoffe, ich gehe gestärkt aus dieser Sache heraus!" (Fotos: AP)

Bilderserie versenden
Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.