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Unterhaltung

Jetzt singt sie auch noch!: Scarlett Johansson

 
Jetzt singt sie auch noch!: Scarlett Johansson

Oh-mein-Gott!

Diese Lady kann wohl alles!

Nicht nur, dass ihre Augen magnetisieren, ...

... ihr Haar verführerisch wippt, ...

... ihr Dekolletee verlockt, ...

... ihre Kurven einladen ....

... und ihr Mund ein Versprechen ist, ...

... nein, jetzt singt sie auch noch!

Das ist zwar das Motto einer anderen Blondine, aber macht ja nichts.

Scarlett Johansson ist immer für eine Überraschung gut.

Gerade erst hat sie sich verlobt, mit 23, man überlege mal.

Unter uns Normalos wäre das doch recht uncool, sich zu verloben.

Bei Scarlett (wir nennen sie jetzt mal der Einfachheit halber so, denn bei "Dschohänsen" verhaspeln wir uns ja doch immer wieder) ...

... ist das ein Statement.

Man verlobt sich wieder. Jawoll.

Sie schauspielert natürlich weiterhin, ...

... zeigt ihren Woody-Allen-Film in Cannes, ...

... wo wieder alle niederknien werden, wie jüngst in ...

... New York ...

... und Berlin.

Naja, und wie gesagt, am 16. Mai 2008 bringt sie eine CD raus.

"Anywhere I lay my head" hat sie das gute Stück genannt, und ...

... dass das Stück gut ist, darin sind sich alle Kritiker einig.

Dass sie singen kann, hat sie jüngst schon in "Die Schwester der Königin" bewiesen, ...

... wo sie am Hof als "Nachtigall" verspottet wird, ...

... weil ihre Stimme für diese Zeit einfach zu brüchig, etwas zu tief ist.

Aber für eine Interpretation von Tom-Waits-Werken kann eine Stimme ja eigentlich nicht tief und brüchig genug sein.

Denn das ist es, was sie macht.

Sie covert Tom Waits.

Man(n) ist sich einig: Sie macht es fantastisch.

Es klingt gar nicht mal so nach Tom Waits.

Es klingt irgendwie ...

... weiblich, ...

... weich ...

... und gleichzeitig ein bisschen blechern.

Man könnte auch elektronisch sagen.

Wie kommt so ein junges Ding denn nun auf so einen alten Knacker wie Tom Waits?

Das liegt wohl daran, dass ihre Vorbilder David Bowie, ...

... Pink Floyd ...

... und Depeche Mode sind.

Klingt nicht gerade neuzeitlich.

Aber Scarlett ist sowieso so ganz anders als ihre jungen, dünnen Kolleginnen.

Sie selbst steht zu ihren eher barocken Formen.

Die meisten anderen stehen auch drauf ...!

Und während ihre Umwelt emsig um sie herum ackert, ist sie umflort von einer gewissen Schläfrigkeit, ...

... wirkt gar nicht so hektisch und getrieben und von Diäten geplagt wie ihre Kolleginnen, ...

... und genau das macht wohl ihre Faszination aus.

Nur einer hatte mal wieder was zu nörgeln: Woody Allen.

Der große alte Mann des New York-Zyniker-Kinos warnte seine Muse, seinen Zögling, seinen Schützling erst kürzlich: ...

... Scarlett solle sich nicht so rumtreiben, die Partys und die Klatschpresse meiden.

Is' gut, Woody, denn die Scarlett ist ja nun quasi unter der Haube.

Der kanadische Schauspieler Ryan Reynolds gibt ihr fortan den sicheren Hafen, ...

... den eine so junge Schauspielerin im Haifischbecken Hollywoods und auf der tobenden See des Filmbusiness braucht.

Scarlett wird ihren Weg weiterhin machen. Im Film, ...

... in der Musik, ...

... im Leben.

Anywhere she lays her head ... (Fotos: ap/ dpa)

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