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Montag, 21. November 2016

Melania Trump als Fashion-Vorbild : White Trash? Von wegen!

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Die Kleiderwahl der baldigen neuen First Lady ist mehr als ein modisches Statement. (Foto: AP)

Die Kleiderwahl der baldigen neuen First Lady ist mehr als ein modisches Statement.

Die Kleiderwahl der baldigen neuen First Lady ist mehr als ein modisches Statement.

Ihre Looks sollen auch gesellschaftlich eine klare Botschaft vermitteln - und die könnte beim Volk zu Unmut führen. Daher nun eine Stil-Analyse, damit wir wissen, was auf uns zukommt: ...

Ganz in Weiß: ...

... Farblich hat sich Melania Trump schon zu Wahlkampf-Zeiten an das Weiße Haus angepasst.

Weiße Kleider, weiße Röcke, weiße Schuhe.

Von Kopf bis Fuß kleidet sie sich am liebsten in der Nicht-Farbe.

Warum?

Ganz klar: Es ist ein Elite-Statement.

Sie ist reich und das soll man ihr ansehen.

Wer sich von Kopf bis Fuß in Weiß kleidet, ...

... symbolisiert, dass er ein komfortables Leben führt.

Schmutzig machen ist keine Option, ...

... zumindest nicht physisch.

Aber: Es darf gern ein bisschen mehr sein bei den Trumps, ...

... denn immer kann sich selbst eine Melania Trump nicht in Weiß zeigen.

Zu besonderen Anlässen, insbesondere Abendveranstaltungen, ...

... greift sie deshalb auch tiefer in die Farbkiste.

Wenn es nicht gerade elegantes Schwarz ist, ...

... trägt sie meist patriotische Primärfarben.

Eines haben aber alle Looks gemein: ...

... Sie sind sündhaft teuer.

Die Ehefrau des designierten Präsidenten hat einen exquisiten Geschmack.

Ihr Hochzeitskleid (leider nicht im Bild) von Christian Dior kostete etwa knapp 100.000 Dollar.

Zu ihren Lieblingslabels zählen die Luxusmarken Gucci, Louis Vuitton und Alexander McQueen.

Wie diese Kleiderwahl wohl der US-amerikanischen Arbeiterschicht gefallen wird?

Auf eines wird sie fortan allerdings überwiegend verzichten müssen: ...

... Dekolleté.

Wir fassen zusammen: Trumps Style ist also vor allem elegant und teuer.

Aber noch ein Aspekt zeichnet ihre Outfits aus: ...

... Sexyness.

Seit sich ihr Ehemann als Präsidentschaftskandidat aufstellen ließ...

... ist zwar auch Melanias Modegeschmack ein wenig mehr in die konservative Ecke gerückt, ...

... körperbetonte Schnitte ...

... sind aber immer noch ein Schlüsselelement.

Wenn es kein ausladender Ausschnitt ist, ...

... zeigen ihre Kleider durch enganliegende Schnitte ...

... die Kurven des ehemaligen Models, ...

... oftmals unterstützt durch einen breiten Taillengürtel.

Sexy sein, ohne wirklich Haut zu zeigen - ...

... Melania Trump ist eine Expertin ...

... in dieser Disziplin.

Und dann wäre da ja noch die "kalte Schulter".

Ein Look, den die neue First Lady liebt. "The Telegraph" bezeichnete diesen übersetzt als "Die Schulter-Robe" - die Kunst, den Mantel auf den Schultern zu balancieren.

Einfach die Hände durch die Ärmel zu stecken, so wie der Normalbürger es tut, wäre der Definition nach schließlich zu anspruchslos. Der Begriff der kalten Schulter bekommt hiermit eine ganz neue Bedeutung.

Aber auch damit signalisiert Melania Trump wieder, wie sie gesehen werden will: als Mitglied der US-amerikanischen Oberklasse.

Mit diesem Pink-Panther-Look allerdings tat sie sich in der jüngsten Vergangenheit keinen Gefallen.

Und es liegt nicht an der Farbe.

Es ist die Art der Bluse: zwar hochgeschlossen, doch mit einer Schleife versehen, die bei uns ganz unsexy "Schluppe" genannt wird, in den USA jedoch als "Pussy-Bow", also "Pussy-Schleife" bekannt ist. Das gute Stück kostet übrigens um die 1000 Dollar.

Hintergrund war, dass von der "Washington Post" kurz zuvor ein zehn Jahre altes Video veröffentlicht wurde, in dem zu hören ist, wie sich Donald Trump abfällig über Frauen äußert.

Er behauptet dort, als Star könne man tun, was man wolle - Damen eben auch mal ganz unverbindlich an die "Pussy" fassen.

Melania kritisierte diese Aussage ihres Mannes zwar, bat aber auch darum, seine Entschuldigung anzunehmen.

Im Weißwaschen ist sie wirklich gut!

Mode ist bei ihr also weniger Fashion- als Elite-Statement.

Doch ob sie damit bei den US-Bürgern punkten kann?

Ihre populäre Vorgängerin Michelle Obama ...

... trug natürlich auch Designer-Roben, ...

... kombinierte diese aber immer wieder mit Low-Budget-Teilen.

Das war erfrischend, sympathisch und nahbar.

Eigenschaften, die Trump wohl (noch) nicht für sich verbuchen kann.

Eine teuer gekleidete First Lady ist eben noch lange nicht die beliebteste.

Aber Melania hat ja noch ein bisschen Zeit, ...

... zu üben.

Dekolleté: nein.

Familie: ja.

Natürliches Lächeln: Ja.

Pelz: nein.

Lächeln: üben!!!

Geht doch!

Und eins muss man ihr lassen: ...

... Tolle Haare hat sie.

Sieht immer so aus, als würde sie gerade vom Strand kommen, "Beach-Waves" , ...

... kostet allerdings sicher auch ein Vermögen, diesen natürlichen Look hinzuzaubern.

Ob sie eine zweite Jackie Kennedy wird, wie sie selbst es sich ja wünscht?

Üben, üben, üben.

Aber warum nicht? (soe/spot)

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