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Unterhaltung

Am Anfang war ...: ... der Schmuddelfilm

 
Mit dem Geld ist das so eine Sache. In jungen Jahren hat man keins, erst später kann man darin baden.

Mit dem Geld ist das so eine Sache. In jungen Jahren hat man keins, erst später kann man darin baden.

Vor allem auf den ersten Stufen der Karriere-Leiter muss man noch ordentlich Männchen machen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, während der Ausbildung ein paar Euros nebenbei zu verdienen.

Beliebt: Maloche auf'm Bau. Das macht zwar einen schönen Teint, aber leider auch Schwielen an den Händen.

Häufig: Ein Job als Aushilfs-Kellner. Leider bringt der Fritten-Geruch, den man abends mit nach Hause schleppt, die Partnerschaft ins Wanken.

Manche Langzeit-Studenten zieht es regelmäßig ans Fließband. Upps, falsches Bild...

...das hier ist eine, eine echte Studentin.

Eher ein zeitlich begrenzter Job: Aushilfsfahrer beim Oster-Express...

...oder Weihnachtsmann auf Haiti.

Hier eine kreative Lösung: Der Mammut-Verleih eines Psychologie-Studenten.

Auch so mancher Fernseh-Star musste zu Beginn der Laufbahn merkwürdige Dinge machen.

Konkret: Schmuddelfilme drehen! Vor allem in den 70er Jahren hat es so manchen heutigen Star in dieses Genre verschlagen.

Die Handlung dieser Filme war bescheiden...

...meist ging es um "Liebesgrüße" aus irgendwelchen Lederhosen...

...oder ums "Jodeln" unterm Dirndl.

Sie wollen Fakten und nicht mehr dieses "Drum-herum-Gerede"? Gut.

Fangen wir mal mit ihr an. Das ist Lisa Fitz.

Die gibt es auch ohne Hörner, dafür mit lecker Eiweiß auf dem Teller.

Hier ist Frau Fitz mit anderen Kunstschaffenden auf einem Sofa. Ihr erster Film hieß übrigens "Schulmädchenreport - Was Eltern nicht für möglich halten"...

Das ist das Cover...! Wie, Sie können nichts erkennen?! Na gut, also hier nochmal...

...in größer. Der Film war so erfolgreich, dass es ihn heute sogar auf DVD zu kaufen gibt. Das freut bestimmt auch...

...Jutta Speidel. Heute kommt sie uns oft...

...als Nonne daher. Aber auch sie war dabei, im Schulmädchenreport.

Und nicht nur das: 1971 dreht sie einen Streifen mit dem verheißungsvollen Titel "Mädchen beim Frauenarzt".

Womit wir auch gleich bei ihm hier wären, dem Sascha Hehn, rechts im Bild. Der hat nämlich in dem Streifen mitgeschmuddelt.

Und nicht nur darin: In "Junge Mädchen mögen's heiß, Hausfrauen noch heißer" spielte er einen hilfsbereiten Jungen, in "Blutjung und liebeshungrig" den Peter Forster,...

...in "Die Klosterschülerinnen" den (Achtung!) Tommy Decker und im "Lehrmädchen-Report" einen Tim.

Weiter geht es mit Cleo Kretschmer. Sie gab sich die Ehre in "Schulmädchenreport 5: Was Eltern wirklich wissen sollten".

Und Heiner Lauterbach ist zu sehen in den Teilen 9, 10 und 11 der beliebten Reihe. Die Titel: "Irgendwann fängt jede an", "Reifeprüfung vor dem Abitur" und "Probieren geht über Studieren".

Ihn hier nicht zu vergessen: Peter Steiner. Ja, der mit dem Theaterstadl. Auszug aus seiner Film-Biografie: "Die versaute Hochzeitsnacht", "Sexexpress aus Oberbayern", "Vergiss' beim Sex die Liebe nicht", "Intime Stunden auf der Schulbank" und "Der Kumpel lässt das Jucken nicht".

Und jetzt noch drei echte Überraschungen. In diesem Film und...

...in diesem Film...

...spielt der Mann links mit: Friedrich von Thun. Heute einer der bekanntesten deutschen Schauspieler, zog er damals als Reporter los und fragte junge Dinger über ihr Sexleben aus.

Und Konstantin Wecker,...

...der heute lieber singt, verdingte sich am Beginn seiner Laufbahn in Filmen wie "Geilermanns Töchter - Wenn Mädchen mündig werden", "Gefährlicher Sex frühreifer Mädchen 2", "Beim Jodeln juckt die Lederhose" und "Liebe in drei Dimensionen".

CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl, ehemalige Miss Germany, heute Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, präsentierte sich 1973 in "Die Stoßburg - Wenn nachts die Keuschheitsgürtel klappern".

Manchem Promi ist die Vergangenheit heute peinlich. Mit dem Mammut-Verleih wäre das nicht passiert. (Bilder: dpa, Verleih / Text: Jochen Müter)

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