Mehrere hundert Beschäftigte des Autozulieferers Continental protestieren anlässlich der Hauptversammlung des Unternehmens gegen die geplanten Werksschließungen.Bild 1 von 13 Sie versammelten sich vor dem Tagungssaal in Hannover. An der Demonstration nehmen auch rund 1200 französische Conti-Arbeiter teil, die am Morgen mit einem Sonderzug eintrafen.Bild 2 von 13 Der Zug hatte zwar mehr als eine Stunde Verspätung, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.Bild 3 von 13 "Die Lage ist ruhig", sagte eine Polizeisprecherin.Bild 4 von 13 In Frankreich hatten Conti-Arbeiter aus Wut über den Verlust ihrer Arbeitsplätze randaliert.Bild 5 von 13 "Continental stürzt unsere Familien ins Elend. Wir sind jetzt keine Schafe mehr, sondern Löwen", warnte Gewerkschafter Xavier Mathieu.Bild 6 von 13 Der Protest richtet sich gegen die Schließung von Conti- Reifenwerken am Stammsitz Hannover und im nordfranzösischen Clairoix.Bild 7 von 13 Auslöser war eine Gerichtsentscheidung, nach der Conti das Werk mit 1120 Arbeitsplätzen schließen darf.Bild 8 von 13 Die Arbeitnehmervertreter wollen das Thema auf der Aufsichtsratssitzung im Anschluss an die Hauptversammlung diskutieren.Bild 9 von 13 "Wir sind kooperativ aufgestellt, obwohl wir gerade stinksauer sind", sagte Gewerkschafter Werner Bischoff.Bild 10 von 13 Der Conti-Vorstand hatte die Werksschließungen wegen des dramatischen Einbruchs auf dem Reifenmarkt als wirtschaftlich ohne Alternative bezeichnet.Bild 11 von 13 "Wir haben nicht den Eindruck, dass sich etwas zu unseren Gunsten bewegt hat", sagte Bischoff.Bild 12 von 13 Die Proteste seien voraussichtlich nicht die letzten. (alle Bilder: dpa, AP, rts)Bild 13 von 13