Streithähne feiern in Ingolstadt: Wiedeking trifft Piech und Wulff
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Zu Audis 100. Geburtstag sind die Protagonisten des großen Wirtschaftskrimis der deutschen Autobranche zusammengetroffen. Es war wohl die letzte Zusammenkunft, bevor in der kommenden Woche die Entscheidung im Kampf zwischen Porsche und Volkswagen fallen wird.Bild 1 von 23 | Foto: picture-alliance/ dpaDass sich die aktuell größten Streithähne der deutschen Wirtschaft bei der Audi-Feier über den Weg laufen, ließ sich kaum verhindern.Bild 2 von 23 | Foto: REUTERSUnd tatsächlich trafen die Kontrahenten beim Fest der VW-Tochter Audi aufeinander – nur diesmal nicht im gekühlten Hinterzimmer, sondern an einem tropisch heißen Abend in Ingolstadt. (Im Bild: VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech an der Seite seiner Gattin Ursula)Bild 3 von 23 | Foto: dpaZunächst sah es so aus, als ob Wendelin Wiedeking gar nicht kommen wollte.Bild 4 von 23 | Foto: APDoch als die Feier bereits begonnen hatte traf ein Porsche Panamera mit Böblinger Kennzeichen hinter den Kulissen der Feier ein.Bild 5 von 23 | Foto: APEin gut gelaunter Porsche-Chef stieg aus. Nein, einer wie Wiedeking zieht nicht so einfach zurück.Bild 6 von 23 | Foto: picture-alliance/ dpaJa, sein Job mache ihm noch Spaß, sagte er. Sein Vertrag laufe bis 2012, und er wolle ihn erfüllen, stellte er fast trotzig fest.Bild 7 von 23 | Foto: picture-alliance/ dpaDann wimmelte er die Journalistenmeute ab und begab sich zu seinem Platz für die Feier.Bild 8 von 23 | Foto: picture-alliance/ dpaSo richtig glaubwürdig ist das nicht in diesen Tagen.Bild 9 von 23 | Foto: dpaWiedeking mag ein Kämpfer sein, aber ...Bild 10 von 23 | Foto: picture-alliance/ dpa... noch nie in seiner ganzen Karriere stand er so unter Druck.Bild 11 von 23 | Foto: picture-alliance/ dpaIn der kommenden Woche treffen sich die Aufsichtsräte von Porsche und Volkswagen.Bild 12 von 23 | Foto: dpaErst danach wird sich herausstellen, wie das Schicksal von Wiedeking aussieht.Bild 13 von 23 | Foto: APDie ebenfalls anwesenden Ferdinand Piech (2. v. l.) und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (l.) ließen sich übrigens kein Sterbenswörtchen entlocken. Was das heißt, bleibt den Auguren überlassen.Bild 14 von 23 | Foto: dpaWas sich allerdings klar abzeichnet ist die Tatsache, dass Wiedeking im Kampf zwischen dem David Porsche gegen den Goliath VW unterliegen wird. (Im Bild: Porsche-Chef Wiedeking auf seinem Platz in der zweiten Reihe. In der ersten saß sein Kontrahent Piech.)Bild 15 von 23 | Foto: APDie Investoren aus Katar wollen sich nicht in diesem Kampf instrumentalisieren lassen. Daher gibt es kein neues Geld. (Im Bild: Wiedeking im Gespräch mit Audi-Chef Rupert Stadler.)Bild 16 von 23 | Foto: APDer Schuldenberg, der Porsche drückt, ist mittlerweile auf zehn Milliarden gewachsen. Die Eigentümer-Familien Porsche und Piech wollen zwar Geld investieren, ... (Archivbild)Bild 17 von 23 | Foto: REUTERS... die geplante Kapitalerhöhung und das frische Geld werden jedoch nur dann kommen, wenn endlich Frieden zwischen den Konzernen herrscht. (Archivbild)Bild 18 von 23 | Foto: REUTERSDer Friede zwischen Porsche und VW erscheint wünschenswert, alleine schon um die Kräfte zu bündeln und sich der weltweiten Autokrise zu widmen. Deshalb scheint ein Verbund der Konzerne fast unausweichlich. (Im Bild: VW-Chef Martin Winterkorn)Bild 19 von 23 | Foto: dpaMomentan ist eigentlich kein Szenario denkbar, in dem Wiedeking als Sieger hervorgehen könnte. Auch die künftige Eigenständigkeit von Porsche ist recht unwahrscheinlich geworden. (Im Bild: Bundeskanzlerin Angela Merkel eingerahmt zwischem dem Ehepaar Stadler, links, und Ministerpräsident Horst Seehofer, rechts)Bild 20 von 23 | Foto: APDaher könnte es gut sein, dass sich in Ingolstadt ein Mann der Vergangenheit einem schweren Gang gestellt hat. Wiedeking dürfte der Auftritt hier nicht leicht gefallen sein. (Im Bild: Wiedeking neben Günther Oettinger, links, Ministerpräsident von Baden-Württemberg)Bild 21 von 23 | Foto: dpaUnd wenn Porsche nicht eigenständig bleibt, ist ein Verbleib von Wiedeking als Vorstand des Konzerns eigentlich undenkbar. Sein Erscheinen in Ingoldstadt hatte daher ein bisschen was von einer stilvollen Abschiedsvorstellung.Bild 22 von 23 | Foto: picture-alliance/ dpa(Bild: Mitarbeiter im Porsche Museum enthüllen einen Wagen vom Typ 64 / Text: Markus Mechnich)Bild 23 von 23 | Foto: REUTERS
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