Vor über 150 Jahren wurden sie fast vollständig ausgerottet und verjagt. Nun sind sie zurück in Deutschland - die Wölfe.Bild 1 von 30 Aber genau wie bei "Problembär Bruno" sind auch über die Anwesenheit der Wölfe nicht alle Menschen erfreut. Angst und Unwissenheit sind dafür verantwortlich.Bild 2 von 30 Den Wolf nicht zum Problemtier zu machen, forderte Mitte Februar 2007 eine Fachtagung des Bundesumweltministeriums. Titel der Veranstaltung: "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?"Bild 3 von 30 "Die Rückkehr der Wölfe in ihre natürlichen Lebensräume bereichert die Lebensvielfalt in unserem Land", erklärte die damalige Umwelt-Staatssekretärin Astrid Klug.Bild 4 von 30 Doch die wildlebenden Wölfe in Deutschland schaffen eine Menge Konfliktstoff. Kritiker äußern sich lautstark.Bild 5 von 30 Vor allem Tierzüchter ...Bild 6 von 30 ... und Jäger sehen die wilden Tiere als Feinde oder Konkurrenten an.Bild 7 von 30 Die umstrittenen Einwanderer sind seit 2000 wieder in Deutschland. Ihre Zahl schätz der BUND derzeit auf etwa 60 Tiere. Wie viele Wölfe tatsächlich im Land leben, ist nicht bekannt, denn es gibt auch wandernde Einzelgänger und Rudel, die nur schwer nachzuweisen sind.Bild 8 von 30 Fest steht jedoch, dass es schon vor Jahren auf einer Fläche von 700 Quadratkilometern in der Oberlausitz zwei gebietsbezogene Wolfsrudel gab, ...Bild 9 von 30 ... die jedes Jahr Nachwuchs bekommen: das Muskauer-Heide-Rudel und das Neuenstädter Rudel.Bild 10 von 30 Ein Rudel ist die normale Sozialordnung des Wolfes. Es besteht normalerweise aus dem Elternpaar und deren Nachkommen.Bild 11 von 30 Wölfe werden erst mit zwei Jahren geschlechtsreif. Die vorjährigen Jungwölfe helfen den Eltern bei der Aufzucht der nächsten Generation.Bild 12 von 30 Wölfe leben und jagen im Rudel. Sie sind fleischfressende Raubtiere. Ihr Grundnahrung besteht aus mittelgroßen, pflanzenfressenden Säugetieren. In nahrungsarmen Zeiten frisst der Wolf auch Aas und Abfälle.Bild 13 von 30 Dieses wilde Verhalten löst bei einigen Besorgnis aus. Nicht zuletzt durch Märchen und Erzählungen vom Isegrim ist der Ruf des Wolfes eher schlecht.Bild 14 von 30 Tatsächlich hat es 2006 neun registrierte Angriffe von Wölfen auf Nutztiere gegeben, ...Bild 15 von 30 ... bei denen die Wölfe insgesamt 28 Schafe töteten. Im Jahr davor wurde jedoch nicht ein Übergriff registriert.Bild 16 von 30 Aufklärung tut Not! Mit mehreren Initiativen setzen sich Tierschützer dafür ein, "die Mär vom bösen Wolf" aus der Welt zu schaffen.Bild 17 von 30 Ungeschütztes oder wenig gesichertes Vieh ist eine leichte Beute für den Wolf, weiß Jana Schallenberg, Leiterin des Kontaktbüros "Wolfsregion Lausitz". Fast täglich hält die junge Forstwirtin einen Vortrag über Wölfe ...Bild 18 von 30 ... und versucht so, den Menschen Ängste und Vorbehalte zu nehmen.Bild 19 von 30 Menschen, die mit Wölfen in Gefangenschaft zu tun haben, sind längst von ihrer Sanftmut überzeugt.Bild 20 von 30 Schließlich stammt der treueste Freund des Menschen ...Bild 21 von 30 ... vom Wolf ab.Bild 22 von 30 Trotzdem galt der Wolf vor allem in Europa lange als blutrünstig, dämonisch und gefährlich.Bild 23 von 30 Bis heute werden Wölfe gejagt und geschossen, obwohl es seit Jahrzehnten keine Angriffe mehr von Wölfen auf Menschen gegeben hat.Bild 24 von 30 Autos bleiben dennoch der größte (unnatürliche) Feind des Raubtieres ...Bild 25 von 30 ... wie auch der anderen Waldtiere.Bild 26 von 30 Generell meiden Wölfe die Menschen. Der Klimawandel wie auch der Ausbau des Straßennetzes verkleinern und verschieben ihre Lebensräume. Ständig müssen sie sich an neue Bedingungen anpassen.Bild 27 von 30 Der Naturschutzbund (Nabu) hat 2005 das Projekt "Willkommen Wolf" gestartet. Darin werden unter anderem ehrenamtliche Wolfsbetreuer unterstützt.Bild 28 von 30 Es geht um eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Wolf, ...Bild 29 von 30 ... und um den Erhalt der Lebensräume von Wildtieren. (Alle Bilder dpa)Bild 30 von 30