Nach Schrumpfkur gegen Mexiko: Grande Nation droht der WM-K.o.
Bilderserien
Nach dem unheimlich drögen 0:0 im Auftaktspiel gegen Uruguay und der danach folgenden Kritik an seiner Personalauswahl hatte sich Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech gegen Mexiko für immerhin eine Änderung in der Anfangsformation entschieden.Bild 1 von 40 | Foto: ReutersSpielmacher Yoann Gourcuff, von Domenech geliebt und vom Rest des Teams eher nicht, musste weichen.Bild 2 von 40 | Foto: dpaDafür spielte im Mittelfeld wie erwartet Florent Malouda vom FC Chelsea.Bild 3 von 40 | Foto: dpaDer entmachtete Kapitän Thierry Henry, der Frankreich mit seinem Handspiel gegen Irland erst die WM-Teilnahme beschert hatte, saß dagegen beim Anpfiff wieder nur auf der Ersatzbank.Bild 4 von 40 | Foto: dpaSo ungerecht kann Fußball sein!Bild 5 von 40 | Foto: dpaAuch Mexikos Trainer Javier Aguirre hatte nach dem 1:1 im ersten Gruppenspiel gegen Gastgeber Südafrika die Notwendigkeit gesehen, seine Mannschaft zu verändern.Bild 6 von 40 | Foto: REUTERSHector Moreno begann in der Abwehr für Paul Aguilar, doch für die ersten Aufreger sorgten erneut die Offensivspieler.Bild 7 von 40 | Foto: dpaDie beste Gelegenheit in der abwechslungsreichen und flotten Anfangsphase besaß Carlos Vela, ...Bild 8 von 40 | Foto: REUTERS... der aber aus vollem Lauf mit vollem Risiko aus kurzer Distanz verzog (8.).Bild 9 von 40 | Foto: dpaPech für den Stürmer: In der 32. Minute musste er verletzt vom Feld, der Oberschenkel zwickte.Bild 10 von 40 | Foto: REUTERSBei Frankreich hatte Domenech außerdem taktisch umgestellt. Franck Ribery spielte im 4-2-3-1-System dort, wo er ungern spielt: Zentral hinter Sturmspitze Nicolas Anelka.Bild 11 von 40 | Foto: REUTERSZwar gab Ribery den ersten französischen Warnschuss auf das Tor der Mexikaner ab. Den Freistoß aus gut und gerne 35 Metern konnte Torhüter Oscar Perez aber problemlos halten. Das Offensivspiel der Franzosen wirkte wie zuletzt immer: einfach uninspiriert.Bild 12 von 40 | Foto: dpaDas ist vor allem dann schlecht, wenn auch die Defensivarbeit des eigenen Teams nicht so recht klappt.Bild 13 von 40 | Foto: REUTERSGegen Mexiko war das der Fall: Die angriffslustigen Südamerikaner kamen früh zu einer Reihe guter Möglichkeiten.Bild 14 von 40 | Foto: REUTERSNach der Chance von Vela, der mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste, schoss der erneut starke Giovani dos Santos aus 18 Metern über das Tor (12.).Bild 15 von 40 | Foto: REUTERSAus etwa der gleichen Entfernung zielte Carlos Salcido knapp daneben (18.).Bild 16 von 40 | Foto: REUTERSSpäter ließ er Bakary Sagna und William Gallas schlecht aussehen, scheiterte dann aber an Torhüter Hugo Lloris (27.).Bild 17 von 40 | Foto: REUTERSDoch wenngleich die Mannen von Javier Aguirre in der Offensive immer wieder für Aufreger sorgten und sich schon in den ersten 30 Minuten sechs gute Tormöglichkeiten erspielten, das Manko aus dem Auftaktspiel blieb.Bild 18 von 40 | Foto: dpaDie Mexikaner gingen viel zu fahrlässig mit ihren Chancen um.Bild 19 von 40 | Foto: REUTERSAnders als Südafrika waren die Franzosen aber nicht in der Lage, die Mexikaner zu bestrafen.Bild 20 von 40 | Foto: REUTERSDie Franzosen blieben im Angriff alles schuldig, zeigten weder gelungene Kombinationen, kamen nicht zu Kontern und …Bild 21 von 40 | Foto: REUTERS… konnten auch aus den vielen Freistößen in Strafraumnähe kein Kapital in Form von Toren schlagen.Bild 22 von 40 | Foto: REUTERS"Die Franzosen waren als Mannschaft gar nicht da", sagte Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs schon zur Halbzeitpause im ZDF.Bild 23 von 40 | Foto: REUTERS"Sie haben sich keine Chancen herausgearbeitet, und es war keine Begeisterung im Spiel. Die Innenverteidigung stand schlecht. Es schien auch keiner das nötige Selbstvertrauen mit zu bringen." Wir ergänzen: Es mangelte den Franzosen auch an Lust.Bild 24 von 40 | Foto: dpaDas wiederum bestraften die Mexikaner nach dem Wechsel. Man könnte auch sagen: Sie belohnten sich selbst für ihre unermüdlichen Offensivbemühungen Richtung französisches Tor.Bild 25 von 40 | Foto: dpaEntscheidenden Anteil daran hatte Trainer Aguirre, der bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen bewies. Erst traf Joker Javier Hernandez die Franzosen vor 35.370 Zuschauern in Polokwane mit seinem Treffer in der 64. Minute bis ins Mark.Bild 26 von 40 | Foto: dpaNach einem raffinierten Pass von Rafael Marquez umspielte der Stürmer von Deportive Guadalajara Torwart Hugo Lloris …Bild 27 von 40 | Foto: REUTERS… und schob den Ball lässig ins leere Tor.Bild 28 von 40 | Foto: dpaEine Viertelstunde später entschied "Oldie" Cuauhtemoc Blanco, ebenfalls eingewechselt, die Partie endgültig.Bild 29 von 40 | Foto: REUTERSEr legte mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter (79.) nach.Bild 30 von 40 | Foto: dpaFrankreichs Eric Abidal hatte Pablo Barrera, den dritten Joker der Uruguay, ...Bild 31 von 40 | Foto: REUTERS... im Strafraum nur unfair stoppen können.Bild 32 von 40 | Foto: REUTERSNicht einmal nach dem zweiten Gegentreffer war bei den Franzosen ein Aufbäumen zu erkennen.Bild 33 von 40 | Foto: dpaMexiko hielt den Ball jetzt geschickt lange in den eigenen Reihen und ließ die Franzosen hinterherlaufen, bis zum Schlusspfiff.Bild 34 von 40 | Foto: dpa"Ich bin sehr enttäuscht - für die Mannschaft, für die Fans, für alle", sagte Frankreichs umstrittener Nationaltrainer Raymond Domenech unmittelbar nach dem Spiel.Bild 35 von 40 | Foto: dpaMittelfeldspieler Florent Malouda klagte: "Es ist eine Schande, so zu verlieren."Bild 36 von 40 | Foto: REUTERSDen Mexikanern reicht nach dem 1:1 im WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika nun am Dienstag gegen die punktgleichen Uruguayer bereits ein Unentschieden, um in das Achtelfinale einzuziehen.Bild 37 von 40 | Foto: dpaBei einem Remis zwischen Mexiko und Uruguay wäre Frankreich auch bei einem Sieg gegen Südafrika ausgeschieden.Bild 38 von 40 | Foto: dpaFür einen Einzug der Franzosen ins Achtelfinale müsste also schon ein kleines Wunder geschehen.Bild 39 von 40 | Foto: dpaAngesichts der bisherigen Offensivleistung der Franzosen müsste es ein "blaues Wunder" sein.Bild 40 von 40 | Foto: dpa
Nach Schrumpfkur gegen MexikoGrande Nation droht der WM-K.o.