Sonntag, 14. Mai 2006
Taifun auf den Philippinen: 35 Tote durch Chanchu
Der Taifun "Chanchu" hat auf den Philippinen eine Spur der Zerstörung hinterlassen und mindestens 35 Menschen das Leben gekostet. Der Sturm war mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern in der Stunde über weite Teile des Landes hinweg gezogen. Noch immer sind zahlreiche Orte und Teile der Hauptstadt Manila überflutet und ohne Strom, berichtet die nationale Katastrophenschutzbehörde. Mehrere hundert Häuser wurden zerstört und etliche Straßen, Brücken und kleinere Hafenanlagen beschädigt. Etwa 50.000 Menschen mussten ihr Heim verlassen.
Bis Sonntag zog der Sturm zum Südchinesisches Meer weiter und weitete sich dabei zu einem Wirbelsturm aus. Die meisten Menschen starben bei einem Schiffsunglück. Trotz des Unwetters war am Freitag eine kleine Fähre ausgelaufen und vor der Provinz Masbate, rund 400 Kilometer südlich von Manila, gesunken. 25 Menschen ertranken, 18 Passagiere konnten gerettet werden. Unklar blieb, wie viele Menschen überhaupt an Bord waren.
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