Montag, 12. September 2005
Ausflug mit Folgen: Dackel treibt Elch in den Tod
Vier Wochen vor Eröffnung der diesjährigen Elchjagd hat ein schwedischer Dackel einen ausgewachsenen, aber auch sehbehinderten "König des Waldes" in den Tod getrieben. Wie die Lokalzeitung "Ljusnan" im Bezirk Hälsinge berichtete, war Rauhaardackel Roy (2) zu einem Wochenend-Ausflug mit seinem Herrchen Stefan Söderström unterwegs, als beide 20 Meter entfernt eine Gruppe von Elchen erblickten. Der Hund nahm die Verfolgung auf. Söderström berichtete, er sei nach dem Eintreten von Stille kurze Zeit später überzeugt gewesen, dass sein Dackel von den Elchen zu Tode getrampelt worden sei.
Stattdessen sah er dann aber, wie Roy "mächtig stolz vor einem toten Elch stand und an ihm herum schnüffelte". "Ich war total baff und konnte nicht begreifen, warum der Elch einfach tot umgefallen sein sollte", meinte Söderström. Die Untersuchung des Tieres ergab, dass ein Halswirbel gebrochen war. Nach Auffassung der örtlichen Polizei könnte der Elch bei der Verfolgungsjagd gegen einen Baum gelaufen sein und sich dabei das Genick gebrochen haben. Dafür spreche, dass er auf einem Auge blind gewesen sei.
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