Dienstag, 13. Juni 2006
Patient verschwunden: Drei Tage lang im Fahrstuhl
Ein Patient eines Berliner Krankenhauses hat drei Tage lang in einem defekten Aufzug festgesteckt, ohne dass dies vom Klinikpersonal bemerkt wurde. Der 68-jährige Rollstuhlfahrer war am Freitag vor einer Untersuchung aus dem Benjamin-Franklin-Klinikum spurlos verschwunden und auch nach einer Suchaktion der Polizei nicht wieder aufgetaucht.
Erst am Montagabend wurde der Mann schließlich im Aufzug entdeckt, sagte Charit-Sprecherin Kerstin Endele und bestätigte einen Bericht der Berliner "B.Z.". Dem Patienten gehe es den Umständen entsprechen gut, sagte Endele. Er sei trotz seiner Tortur ansprechbar und werde nun noch einmal gründlich im Krankenhaus untersucht.
Der gehbehinderte 68-Jährige war am Freitag als Bewohner eines Seniorenstiftes im Krankentransporter zu einer Augenuntersuchung in die Klinik gebracht worden. Als er aufgerufen wurde, konnten ihn weder Ärzte noch Pfleger finden. Gerüchten zufolge hatte sich der Patient von einem Passanten im Rollstuhl in den Aufzug schieben lassen, um heimlich eine Zigarette zu rauchen. Der Aufzug blieb dann unbemerkt stecken, hieß es. Der Mann soll eine leichte geistige Behinderung haben und hat vermutlich den Alarmknopf nicht gedrückt.
Dass der Aufzug drei Tage lang nicht funktionierte, war im Krankenhaus nicht aufgefallen. Der Aufzug ist einer von mehreren, die nebeneinander in die Höhe und Tiefe fahren. Weder das Personal noch Patienten, Besucher oder Techniker bemerkten bis Montagabend den Defekt.
Panorama
-
"Das ist alles nur traurig, traurig, traurig"
Kollegen erinnern an Houston
-
Japanischer Kaiser am Herzen erkrankt
Akihito bekommt einen Bypass
-
Superstar, Legende, Queen of Pop
Keine war wie Whitney Houston
-
We will aways love her
Whitney Houston gestorben
-
We will aways love her
Whitney Houston ist tot
-
Zwei Tote
Flugzeug stürzt ab
-
Falsche Tochter schöpft Verdacht
Entführung fliegt nach Jahren auf
-
Messie-Wohnung in Berlin-Neukölln
Entrümpler finden Gebeine
-
Havarie der "Costa Concordia"
Ermittler untersuchen Video
-
Von eisig und trocken zu kalt und nass
Auf Eiseskälte folgt gefährliche Glätte
-
Angeschossene Kongressabgeordnete
Kriegsschiff nach Giffords benannt
-
"Das hier ist meine Kaliber .45"
Mann "erschießt" Computer


