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Samstag, 02. Dezember 2006

Schlamm begräbt Hunderte: Keine Hoffnung mehr

In den durch Taifun "Durian" verwüsteten Gebieten auf den Philippinen schwindet die Hoffnung, vermisste Menschen noch lebend zu finden. "Es ist nur noch eine Bergungsoperation. Wir glauben nicht, dass es noch Überlebende gibt", sagte der Chef des Katastrophenschutzes der betroffenen Region Bicol, Cedric Daep, am Samstag.

Die Zahl der Toten steigt den Behörden zufolge rasch. In der Ortschaft Daraga suchten verzweifelte Angehörige unter den geborgenen Leichen nach ihren Angehörigen. Nach offiziellen Angaben geht die Zahl der Todesopfer in die Hunderte.

Der Taifun, der am Donnerstag mit Regen und Windgeschwindigkeiten bis zu 225 Kilometern pro Stunde über die Region hinweggefegt war, hatte am Mayon-Vulkan riesige Erdrutsche ausgelöst. Zahlreiche Dörfer wurden unter den Schlamm-Massen verschüttet. Helfer gruben zum Teil mit bloßen Händen die Leichen aus. Fast 45.000 Menschen wurden durch die Katastrophe obdachlos. Ganze Regionen sind ohne Strom -Brücken wurden weggespült, Straßen durch herabgestürzte Felsbrocken blockiert.

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