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Montag, 14. August 2006

Opferzahl fast verdoppelt: Über 200 Tote durch "Saomai"

Die Zahl der Toten durch den schweren Taifun "Saomai" in China ist auf 218 gestiegen. Damit hat sich am Montag die bisherige Opferzahl fast verdoppelt. Als Grund gab die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua an, dass jetzt viele Fischer mitgerechnet worden seien, die mit ihren Schiffen auf dem Rückweg in einen sicheren Hafen durch den Supertaifun auf hoher See gekentert seien. Insgesamt wurden noch mehr als 100 Menschen vermisst.

Der schwerste Taifun seit einem halben Jahrhundert an der Küste Ostchinas hatte am Donnerstag und Freitag in den Provinzen Zhejiang, Fujian und Jiangxi schwere Zerstörungen angerichtet. Allein in Fujian sind 125 Menschen ums Leben gekommen. In der Nachbarprovinz Zhejiang sind bislang nur aus der Gegend von Wenzhou 81 Tote gemeldet worden, während Jiangxi von zwei Toten ausging.

Zehntausende sind obdachlos. 50.000 Häuser wurden zerstört. Vielerorts gab es Erdrutsche und Überschwemmungen. Für die Bergungsarbeiten sind 20.000 Soldaten mobilisiert worden.

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