Bundeswehr befürchtet TerrorDesolate Lage in Kabul
In Kabul sind derzeit mehrere hundert Bundeswehrsoldaten stationiert. KSK-Soldaten hatten erst im Oktober ein Haus gestürmt, in dem Freiwillige für Selbstmordattentate beherbergt wurden.
Die Bundeswehrführung befürchtet nach einem Bericht des "Spiegel" verstärkte Taliban-Angriffe in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Unter Berufung auf einen vertraulichen Lagebericht schreibt das Magazin, "militante Oppositionskräfte" hätten angekündigt, im Winter den Kampf "auf die großen Städte des Landes zu konzentrieren".
In zwei Bezirken, die "Vorbereitungs- und Aufstellungsraum" für Angriffe in Kabul seien, verschlechtere sich die Lage so sehr, dass sich afghanische Sicherheitskräfte nachts nicht mehr auf die Straße trauten. In "Gruppen von bis zu acht Mann" würden Kämpfer durchgeschleust.
In Kabul sind derzeit mehrere hundert Bundeswehrsoldaten stationiert. Im Oktober hat das "Kommando Spezialkräfte" (KSK) der Bundeswehr laut "Spiegel" ein Haus gestürmt, in dem Freiwillige für Selbstmordattentate beherbergt worden seien.