Erst leichter Sieg, dann Attacke auf ObamaRomney erhöht locker auf 2:0
Die Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire gewinnt Mitt Romney mit deutlichem Vorsprung. Seine anschließende Dankesrede zeigt, dass Romney sich bereits als Herausforderer des Präsidenten sieht: Ihn vor allem greift er an. Seine republikanischen Gegner erwähnt er nur in einem Halbsatz.
War das wirklich die erste "Primary" des Vorwahlkampfes oder schon das große Duell Romney gegen Obama? Nach der Siegesrede zu urteilen, die der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney sichtlich zufrieden in Manchester hielt, hätte man jedenfalls meinen können, der Wahlkampf sei bereits im Herbst angekommen.
"Der Präsident hat keine Ideen mehr", schimpfte Romney, als das Ergebnis in New Hampshire feststand. Obamas sei "als Anführer gescheitert", habe die vergangenen drei Jahren nur "gebrochene Versprechen" abgeliefert und gegen den amerikanischen Glauben an Erfolg regiert. "Er will das Land in eine Anspruchsgesellschaft nach europäischem Vorbild verwandeln", sagte Romney. "Wir dagegen wollen sicherstellen, dass es ein Land der Freiheit und der Chancen bleibt."
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