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Antrittsreden der US-PräsidentenBerühmte Zitate

20.01.2009, 15:28 Uhr

Die meisten Inaugurationsreden in der US-Geschichte wurden mit Beifall, manche mit Begeisterung aufgenommen.

Die Antrittsrede zur zweiten Amtszeit von US-Präsident George W. Bush im Januar 2005 wurde begleitet vom Geschrei seiner Befürworter und Gegner. Die einen skandierten "USA, USA" und riefen "Unterstützt unsere Truppen!"; andere schrien "Amtsenthebung für Bush" und "Kriegstreiber". Die meisten Inaugurationsreden in der US-Geschichte allerdings wurden mit Beifall, manche mit Begeisterung aufgenommen. Eine Auswahl berühmter Zitate aus Vereidigungsreden:

Abraham Lincoln am 4. März 1865: "Mit Groll gegen niemanden, mit Nächstenliebe gegen alle, mit Bestimmtheit im Recht, so wie Gott uns das Recht sehen lässt, lasst uns bestrebt sein, die Arbeit, die wir begonnen haben, zu beenden, die Wunden unseres Landes zu versorgen ..."

Franklin D. Roosevelt am 4. März 1933: "So lassen Sie mich denn als Allererstes meine feste Überzeugung bekunden, dass das Einzige, was wir zu fürchten haben, die Furcht selbst ist - die namenlose, vernunftlose, ungerechtfertigte Angst, die die Anstrengungen lähmt, deren es bedarf, um den Rückzug in einen Vormarsch umzuwandeln."

John F. Kennedy am 20. Januar 1961: "Fragt nicht, was Euer Land für Euch tun kann, fragt, was Ihr für Euer Land tun könnt."

Ronald Reagan am 20. Januar 1981: "Wir haben jedes Recht, heroische Träume zu haben. Jene, die behaupten, wir lebten in einer Zeit, in der es keine Helden mehr gibt, wissen nur nicht, wo man nach ihnen gucken muss."

George H.W. Bush am 20. Januar 1989: "Wir müssen nach dem handeln, was wir wissen. Als Wegweiser dient mir die Hoffnung eines Heiligen: In wesentlichen Dingen Einheit, in wichtigen Dingen Vielfalt und in allen Dingen Großzügigkeit."

Bill Clinton am 20. Januar 1993: "Es gibt nichts Falsches in Amerika, das nicht durch all das Richtige in Amerika geheilt werden könnte."