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Dossier

Samstag, 03. November 2007

Soldaten und mehr: Engagement in Afghanistan

Deutschland ist nicht nur mit Bundeswehrsoldaten in Afghanistan präsent. Es engagiert sich personell unter anderem auch beim Aufbau der Polizei und in der Entwicklungsarbeit.

Die polizeiliche Aufbauhilfe in Afghanistan ist 2002 angelaufen. Dabei haben an den Hindukusch entsandte Beamte nach früheren Angaben des Bundesinnenministeriums schon mehr als 18.000 afghanische Polizisten mittlerer und höherer Dienstgrade aus- und fortgebildet. Für die Schulung einfacher Polizisten sind die USA zuständig. In der neuen EU-Polizei-Mission EUPOL stellt Deutschland den Leiter und etwa 60 Polizeiexperten.

Für den Schutz der eigenen Diplomaten im Land sorgen Polizisten des Bundeskriminalamtes (BKA). Beamte der Bundespolizei-Spezialeinheit GSG-9 sollen sich ebenfalls in Afghanistan aufhalten.

Das Entwicklungsministerium engagiert sich seit Jahren über die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Afghanistan. Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehören Berufsbildung, Wasserbau und Energieversorgung. Der bundeseigene Deutsche Entwicklungsdienst befasst sich mit ähnlichen Projekten und unterstützt zudem die Provinzverwaltungen bei der Planung.

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