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Donnerstag, 20. September 2007

Von Arbeitslosen gemieden: SPD als Mittelschichtspartei

Die Sozialdemokraten können sich derzeit über gute Umfragewerte kaum freuen, dabei verfügen sie über ein großes Wählerpotenzial. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage für n-tv. Demnach sind 19 Prozent der Befragten fest entschlossen, die SPD zu wählen. Zudem können sich 12 Prozent "sicher" ein Kreuz bei der Partei vorstellen, weitere 29 Prozent können dies "vielleicht". Daraus ergibt sich für die Sozialdemokraten ein engeres Wählerpotenzial von 31 Prozent und ein weiteres von 60 Prozent.

Besonders hoch ist das Wählerpotenzial unter Schülern und Studenten (engeres: 35 Prozent / weiteres: 81 Prozent), relativ gering ist es unter Arbeitslosen (engeres: 21 Prozent / weiteres: 43 Prozent). Die SPD-Anhänger sind hauptsächlich in der mittleren Mittelschicht angesiedelt (25 Prozent).

Vor allem in den westdeutschen Ländern (20 Prozent) ist die Wählersubstanz der SPD etwas größer als im Osten (16 Prozent). Den besten Wert verzeichnet Bremen mit 24 Prozent, den schlechtesten Sachsen mit 13 Prozent.

Die Anhänger der SPD verorten sich mehrheitlich links (52 Prozent; Wahlberechtigte gesamt: 37 Prozent), ein großer Teil sieht sich in der Mitte (41 Prozent; Wahlberechtigte gesamt: 49 Prozent) und ein kleiner Teil definiert sich politisch rechts (7 Prozent; Wahlberechtigte gesamt: 14 Prozent).

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