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StichwortSturmflut

01.11.2006, 12:20 Uhr

Bei einer Sturmflut treibt der Wind das Wasser vor sich her und verstärkt damit die Kräfte der Gezeiten.

Bei einer Sturmflut treibt der Wind das Wasser vor sich her und verstärkt damit die Kräfte der Gezeiten.

Die Nordsee und der Elberaum sind immer dann besonders gefährdet, wenn ein Orkan aus westlicher bis nordwestlicher Richtung weht. Der Sturm drückt dabei die Fluten in die Deutsche Bucht und in die Elbmündung, wo sich das Wasser staut und nicht mehr ablaufen kann. Verstärkt wird dieser Effekt durch die nach der "Jahrhundertflut" von 1962 angelegten Deichschutzbauten, die das Flussbett der Elbe verengen.

Dennoch verhindern sie Katastrophen wie bei der Rekord-Sturmflut mit 6,45 Metern über Normalnull am 3. Januar 1976.