Dienstag, 03. Mai 2011
Rache an Osama bin Laden: War die Aktion legal?
von Martin Morcinek
US-Präsident Obama spricht von "Gerechtigkeit", der UNO-Sicherheitsrat begrüßt den Tod eines Terroristenführers und Bundeskanzlerin Merkel beglückwünscht die USA zu einer erfolgreichen Tötungsaktion. Doch: Ist das legal? Und wäre ein ordentlicher Prozess gegen Bin Laden überhaupt denkbar gewesen?
Der "Times Square" im Zentrum Manhattans am 2. Mai: Das Titelbild des US-Magazins "Time" prangt auf dem Großbildschirm an der Fassade der Nasdaq-Zentrale.
(Foto: AP)
"Du sollst nicht töten", lautet das fünfte Gebot aus dem Alten Testament. Die Worte der Bibel formen einen der Kernsätze des christlichen Wertefundaments und sind eigentlich für alle Christen verbindlich. Eigentlich - denn Ausnahmen von dieser Vorschrift sind so alt wie die zehn Gebote selbst.
Es muss eine dieser Ausnahmen gewesen sein, die den US-Präsidenten, Herr über die mächtigste Militärmaschinerie der Erde, dazu bewog, einen Trupp Soldaten in ein souveränes Land zu schicken, um dort einen mutmaßlichen Terroristenführer zu töten. Experten sehen darin einen klaren Verstoß gegen die Menschenrechte und einen Bruch mit völkerrechtlichen Konventionen. Osama bin Laden wurde auf der Stelle erschossen - ohne formelle Anklage, ohne Richterspruch. Der Einsatz erfolgte ohne Zustimmung Pakistans. Die exakte Überprüfung seiner Identität - nach knapp zehn Jahren im Verborgenen keine unwesentliche Frage - fand per DNS-Analyse anhand des Leichnams statt.
"Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan", verkündete US-Präsident Barack Obama zum Tod des Staatsfeindes Nummer 1. Doch Osama bin Laden wurde getötet und nicht etwa vor Gericht gestellt. Und genau hier liegt eine heikle Frage, die die Welt womöglich noch lange beschäftigen wird: Wäre ein rechtsstaatlicher Prozess nicht die bessere Antwort auf den Terror gewesen?
Zum Abschuss freigegeben?
US-Medien sprachen sofort von einer "Kill Mission", einer gezielten Tötungsaktion. Das Weiße Haus bemühte sich umgehend, diesen Eindruck abzuschwächen. Man sei auch vorbereitet gewesen, Bin Laden gefangen zu nehmen, erklärte Obamas Anti-Terror-Berater John Brennan am Tag nach der Aktion. Bin Laden soll sich gewehrt haben, heißt es. Gefahr im Verzug bestand offenbar nicht. Vor der Weltöffentlichkeit diente die Gegenwehr als Rechtfertigung für die Anwendung tödlicher Gewalt - eine Begründung, die vielen US-Amerikanern in ihrem ersten Jubel egal sein dürfte.
Wartete im Golf auf Nachrichten aus Abbottabad - und transportierte die Leiche Bin Ladens schließlich aufs offene Meer: der US-Träger "USS Carl Vinson"
(Foto: REUTERS)
Immerhin weist Brennans Bemerkung darauf hin, dass die juristische Brisanz des Falls auch den Verantwortlichen in Washington zumindest bekannt war. Bei der monatelangen Planung für den Tag X standen verschiedene Optionen zur Debatte. Laut einem Bericht der "Washington Post" wurde auch ein Luftschlag aus der Distanz erwogen. Obama entschied sich für den Einsatz eines Spezialkommandos.
Je mehr Details der Aktion in Abbottabad an die Öffentlichkeit gelangen, desto stärker wachsen die Zweifel: War die Tötung wirklich unvermeidlich? Hatte Osama bin Laden eine realistische Chance, sich zu ergeben? Und wenn ja, was wäre dann mit ihm geschehen? Gab es Pläne für den Fall, dass der "Pate des Terrors" den Amerikanern lebend in die Hände fiele?
US-Beobachter sind sich sicher: Eine Verhaftung des Al-Kaida-Chefs hätte den Fall Bin Laden erheblich verkompliziert. Auch so schon steht die gesamte Aktion völkerrechtlich mehr als nur auf dünnem Boden. Eine erfolgreiche Verhaftung vor Ort hätte dem US-Militär den wohl prominentesten Gefangenen überhaupt eingebracht. In den Augen der Al-Kaida-Anhänger wäre Bin Laden eine Geisel gewesen, die es um alles in der Welt zu befreien gilt.
Die Schwierigkeiten mit Plan B
Zunächst wäre Bin Laden wohl auf dem schnellsten Wege aus dem Land geschafft worden - mit großer Wahrscheinlichkeit per Hubschrauber nach Afghanistan und von dort auf den im Golf kreuzenden US-Flugzeugträger "Carl Vinson" und dann weiter in eines der verdeckten CIA-Gefängnisse, die der US-Geheimdienst angeblich an verschiedenen Orten rund um die Welt weiterhin betreibt. Doch dann? Wohin mit Osama bin Laden? Vor ein normales Gericht in New York oder Washington, wo er wohl allen Vergeltungsaktionen ein klares Ziel gegeben hätte? Das erscheint kaum vorstellbar.
Absicht oder nicht: Der Fall Bin Laden endet mit dem Tod des Terrorchefs.
(Foto: picture alliance / dpa)
Die Alternative wäre ein Militärtribunal in Guantánamo, dem hoch umstrittenen Gefangenenlager auf Kuba. Die Existenz dieses Lagers, in dem die Menschenrechte nur eingeschränkt gelten und in dem wohl auch Unschuldige saßen, belasten das rechtsstaatliche Ansehen der Vereinigten Staaten ohnehin schwer. Doch trotz aller Bedenken hatte CIA-Direktor Leon Panetta erst im Februar vor dem US-amerikanischen Abgeordnetenhaus Guantánamo als vorgesehenen Verhandlungsort bestätigt für den Fall, dass Bin Laden den US-Behörden ins Netz gehen sollte. Damals klang das eher wie eine theoretische Vorüberlegung zu einem nicht sehr wahrscheinlichen Ereignis.
Doch was dann? Auch in diesem Fall wären die juristischen und politischen Schwierigkeiten endlos: Wer würde ihn als Rechtsbeistand vertreten? Bekäme er Zugriff auf alle Beweismittel? Dürfte er sich selbst verteidigen? Was wäre mit den Beweisen, die aus den Verhören mit heftig umstrittenen Methoden stammen? Und nicht zuletzt: Würde Osama bin Laden einen Prozess nicht als wirkungsmächtige Propagandaplattform nutzen? All diese Fragen sind nun irrelevant.
In seiner Ansprache an die Nation stellte Obama die Aktion als Teil des Krieges der USA gegen Al-Kaida dar. Diese Formulierung kommt nicht von ungefähr. Sie stuft Bin Laden als Feind in einer kriegerischen Auseinandersetzung ein - und nicht etwa als Verdächtigen im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen. Damit soll klargestellt werden, dass für die USA und ihre Soldaten das Kriegsrecht gilt. Trotzdem, die Frage bleibt: Hätte es einer freiheitlichen Demokratie wie den Vereinigten Staaten nicht besser angestanden, den Weg in einen Prozess auf rechtsstaatlichen Grundlagen zu suchen?
Darf ein Rechtsstaat Rache üben?
Unter Obamas Verantwortung griffen die Vereinigten Staaten letztlich auf das uralte Prinzip der Vergeltung zurück: Auge um Auge, Zahn um Zahn. In den USA gilt die Tötung Osama bin Ladens weithin als Erfolg von Präsident Obama. Er selbst hat die Aktion im Norden Pakistans angeordnet. Auf der Ebene des internationalen Rechts hat er damit möglicherweise einen Präzedenzfall geschaffen, auf den sich andere Staaten - mit vielleicht weniger edlen Idealen - künftig berufen können.
Bin Laden auf dem Titelbild: Mit der Sonderausgabe setzt das US-Magazin "Time" den toten Terrorchef grafisch in eine Reihe mit Adolf Hitler, Saddam Hussein und Abu Musab al-Sarkawi.
(Foto: Reuters)
Welche Folgen die Aktion der Amerikaner in Pakistan langfristig hat, wird sich spätestens dann zeigen, wenn sich der nächste Staat dazu verleiten lässt, völkerrechtliche Bedenken über Bord zu werfen, um eine gezielte Tötungsaktion gegen einen Widersacher in einem fremden, souveränen Land auszuführen. Die chinesische Regierung hat die Tötung des Chefs des Al-Kaida-Terrornetzwerks, Osama bin Laden, als eine "positive Entwicklung" im Kampf gegen den weltweiten Terrorismus bezeichnet.
Eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums sprach von einem "Meilenstein" - ein Begriff, den auch viele US-Medien im Hinblick auf die Tötung Osama bin Ladens und den weltweiten Kampf gegen den Terror anwenden. Offen bleibt, ob beide Seiten das Gleiche meinen.
79 Spezialisten und vier Hubschrauber, nur um jemanden zu töten? Wozu haben die Amerikaner denn Kampfhubschrauber, Drohnen und fliegende Festungen? Das war keine erfolgreiche Aktion, das war ein Debakel, und die Amerikaner können sich glücklich schätzen, dass ihre eigenen Leute sie mit heiler Haut davon gekommen sind. Und dass die pakistanische Luftabwehr offenbar einen gesunden Nachtschlaf hat. Ansonsten: Verhaften hätten sie ihn sollen! Das ist meine Meinung.
Wie lange dauert denn eigentlich ein ordnungsgemäß durchgeführter Gentest? 20 Minuten? Und wozu gibts Den Haag? Dieser Mord im Staatsauftrag ist und bleibt, wenn auch aus verständlichen Motiven, das was es ist, nämlich Mord. Damit stellt sich nicht nur Obama auf die Stufe, auf der ihn die Islamisten un deren Sympathisanten schon immer sahen.
Zum Vorredner: [..79 Spezialisten und..] Keiner von uns kann sich anmaßen, die Situation vor Ort beurteilen zu können. Zum pakistanischem Militär: Wer 6 oder 7 Jahre je nach Quelle nicht merkt, wer in seiner Nachbarschaft sitzt.. entweder ein echtes Armutszeugnis oder.. naja.. ein Schelm wer böses dabei denkt..
Lynchjustiz so wie hier ohne Anklage, Verteidigung und Beweisaufnahme ist gegen jegliche internationale Gesetze, sogar gegen amerikansiches nationales Recht. Wer so handelt wie Obama stellt sich auf die Stufe mit anderen Despoten die sich über das Recht stellen und Gewaltenteilung aufheben um Ankläger, Richter, Verteidiger und Henker in einem zu sein. So kann jeder jeden zu jeder Zeit umbringen, das es kein Recht mehr gibt, selbst in den sogenannten zivilisierten Ländern.
Ich kann nicht verstehen wie man hier solche in Mitleid hat. Menschenrechte... Ja gern aber bitte auch für die Geschädigten... Dieses ganze Ökovolk in Deutschland... Bei Euch haben die Verbrecher und Mörder IMMER mehr Rechte als die Opfer. So wie die Amerikaner das gemacht haben, war absolut richtig. Dieser Mann wäre sein ganzes Leben der Allgemeinheit noch zur Last gefallen. Wer hätte die Sicherung bezahlen dürfen ? Na letztendlich auch die Opfer. Die Todesstrafe ist doch immer noch ein wirksames Mittel.
Deutschland ist sich doch wohl noch im klaren, dass am 11.September 3000 Menschenleben durch OBL ausgeschaltet wurden. Kann Deutschland bitte einmal bitte klares Standing erweisen und zu unserem Partner USA stehen? Statt dessen ziehen wir Kooperationen mit Staaten wie China und Russland vor. Deutsches Volk, stellt euch doch bitte mal die Frage, wo Deutschland ohne USA heute wäre, oder ist diese Erinnerung völlig aus unseren Köpfen verschwunden? Wie kann man sich diese Frage der legalen Tötung stellen. Etwas mehr united we stand wäre in Deutschland angebracht.
schön, dass ruhe ist....
Gut, tot ist er, ein Kämpfer, ein Terorist, ein Mörder. Aber Freude, wie es unsere Bundeskanzlerin formulierte, Freude kann ich dabei nicht empfinden. Letztendlich wurde ein Mensch unter rechtlich zweifelhaften Umständen von Menschen getötet, die das Recht in die eigenen Hände genommen haben. Ob dadurch die Terrorgefahr geringer wird oder ob Terror überhaupt zu besiegen oder zu überwinden ist, bleibt zweifelhaft.
Die größten Terroristen der Welt haben den kleinen Terroristen der Welt gekilltkeine Fragen keine Antworten
genauso alt und im alten Testament Mose 19.21 niedergeschrieben,ist eben auch auge um Auge, Zahn um Zahn und ist von den Schreibern des alten Testaments vom Codex Hammurapi abgeleitetca. 1770 v. Chr., wurde dann aber im alten Testament kanonisiert. Unsere Rechtsauffassung basiert eher auf der Bergpredigt.. wenn einer dich schlägt,halte ihm auch noch die andere Wange hin...
Ergänzend zum Plan B sei gesagt: Wer weiß, was im Falle eines wirklich rechtsstaatlichen Verfahrens so alles zur Sprache gekommen wäre. Schließlich war man ja mal ziemlich dicke, im Kampf gegen die Sowjets. Aus Sicht der USA ist sein Tod das Beste, was ihnen passieren konnte, wenn er denn gestern wirklich starb und nicht schon vorher irgendwann. In einer Zeit, in der technisch beinahe alles manipulierbar ist, bin ich mir da nicht so sicher. Ich finde sein gewaltsames Ende jedenfalls nicht gut, obwohl ich ihm keine Träne nachweine. Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und schafft in der Summe immer mehr Probleme als gelöst werden. Sein Tod wird als Rechtfertigung für weitere Untaten herhalten müssen und keiner weiß, wieviel Menschen das ausbaden müssen. Im Übrigen macht dieses wahlweise Berufen auf die Menschenrechte und deren Ausblenden je nach Sachlage den Westen nicht glaubwürdiger.
Ein großer Diskussionspunkt: Meiner Meinung gibt Amerika wieder das übliche Bild ab. Was kümmert es die Amerikaner, wenn auf der einen Seite über Menschenrechte gesprochen wird und auf der Anderen über gezielte Tötungen durhcgeführt werden. Fakt ist doch, dass kein Land oder Nation was dagegen ausrichten kann bzw. nicht den Mut hat, Amerika die Stirn zu bieten. Ein Vergleich des alten Römischen Reiches möchte ich hier nicht anbringen, aber hier werden doch Gemeinsamkeiten zu Amerika sichtbar. Solange es die Welt nicht schaffen wird, sich von diesen einem Land zu lösen, wird dieses Land weiterhin machen und tun, was es will. Sei es die Folteraktionen der CIA, die geführten Kriege wegen Rohstoffe, die vorsätzlichen Machtbeeinflussungen von Ländern oder nur das Vertuschen eines Mordes ! Bin Laden zählt zwar als Massenmörder... dennoch hätte er eine gerichtliche Strafe nach geltenden internationalen Recht verdient....
Wenn man durch die Anschläge am 11.09.2001 Angehörige verloren hat, kann man die Auffassung der Amerikaner vermutlich nachvollziehen. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass diese richtig ist. Die nach und nach durchsickernden Informationen legen den Schluss nahe, dass es hierbei um eine gezielte Tötung ging und eine Festnahme nie zur Debatte stand. Der großen Mehrheit der Amerikaner wird dies egal sein. Das norwegische Nobelpreiskomitee muss sich aber spätestens jetzt die Frage gefallen lassen, ob es wirklich richtig war, jemanden den Friedensnobelpreis zu verleihen, der in seiner kurzen Amtszeit bereits die politische Verantwortung für drei Kriegen Irak, Afghanistan, Libyen inne hatte und die gezielte Ermordung eines zwar verabscheuungswürdigen, aber dennoch offensichtlich unbewaffneten Mannes in einem souveränen fremden Staat in Auftrag gegeben hat. Vermutlich eher nicht...
Guter Artikel, finde ich. Besonders der letzte Absatz.
Auf welcher Grundlage wollten sie Osama anklagen? Doch nicht etwa wegen 9/11. Sie konnten ihn nie offiziell dafür anklagen, weil die Regierung der USA keine Beweise dafür hatte. Die ganze false flag-Aktion wäre unglaubwürdig geworden. Ein Toter kann sich nicht mehr rechtfertigen, und von wegen, es hätte Gegenwehr gegeben, der Mann war angeblich 54 Jahre alt und nicht gerade gesund. Aber egal, in meinen Augen ist Obama ein Mörder der sich jetzt feiern lässt. Das Selbe hat er nun mit Gaddafi vor. Und auch die UNO freut sich, pfui. Sollen sie von mir aus alle Despoten dieser Welt verhaften und vor ein faires, und ich betone- faires Gericht stellen, und sich auch selbst verteidigen lassen, aber nicht so!!!
die aktion stinkt. der westen verrät seine ideale wenn er die noch ernsthaft hatte. das könnte noch mächtig ärger geben und dafür ist nur der westen verantwortlich, niemand anders. merkel mit einem erbärmlichen statement. vielen dank auch. Aufwachen! Wir sind eine christlich geprägte gesellschaft. das töten ist eine zu verabscheuende tat, allenfalls notwehr lässt sich mit einigem ermessen rechtfertigen. scheinbar werden hier alle wahnsinnig.
Immer und immer mehr Deatils kommen zum Vorschein. War die Tötung nun richtig hat er sich gewehrt, wenn es jedoch möglich gewesen wäre ihn lebend zu bekommen und sie ihn trotzdem erschossen haben ist es meiner Meinung nach nach eine moderne Hinrichtung gewesen.,,Osama bin Laden wurde auf der Stelle erschossen - ohne formelle Anklage, ohne Richterspruch. Der Einsatz erfolgte ohne Zustimmung Pakistans. Die exakte Überprüfung seiner Identität`` alleine diese Textpasage wirft doch eine große erschütterne ethische Fragen auf. Die amerikanische Regierung hat wiedermal ihren Problemlösungsansatz ,,erst Schießen dann fragen stellen `` angewendet. Zu den veröffentlichten Irakvideos auf Wikileaks, bedauerten sie dies. Irgendwann ist das nicht mehr zu glauben. Der wesentliche Aspekt der uns westlichen Länder von einigen Ländern mit nicht ausgebauten Menschenrechten unterscheidet, soll erhalten bleiben. Und wenn Amerika als großer Vertreter der Menschenrechte in der Öffentlichkeit Auftritt und solche Debarkel zu Tage kommen Wikileaks, Sadamist es für jeden sehr verwirrent und Paradox. Ziel, die Effektivität, ist es denn Terror zu lösen, jedoch wie man ihn bekämpft soll effizient gehandhabt werden. Mit anderen Worten, die richtigen Dinge tun und die Dinge richtig tun. Soll man in Zukunft jedes Problem auf diese Weise lösen, weil es uns Komplexität erspart? lg Kee
Mord an mindestens 4 Männern und einer Frau nach internationalem Recht und nach deutschem Recht. Gegen O. Bin Laden existierte kein Gerichtsurteil und es bestand nicht einmal ein Haftbefehl außer vom Libyschen Staatschef Gaddafi. Also falls Bin Laden eines der Opfer ist, dann wurde schlicht ein politischer Gegner ermordet. Das haben S S und S A auch so gemacht. Auch die weiteren Opfer wurden ermordet, denn weder das internationale noch das deutsche Strafrecht kennen Strafverfolgung zu Lasten Dritter als Rechtfertigungsgrund. Es wäre also zu klären, ob deutsche Stellen Beihilfe zum mehrfachen Mord durch logistische Unterstützung der Mörder und ihrer Helfer geleistet haben, wenn die BRD ein Rechtsstaat wäre. Das Niederbrennen des Hauses zur Spurenbeseitigung des Kapitalverbrechens nach dem Mord spricht für sich. Bei der öffentliche Billigung dieses Kapitalverbrechens durch Angela Merkel und andere handelt es sich ebenfalls um eine Straftat. Fiat justitia et pereat mundus!
Naja, Amerika hat halt nichts dazu gelernt. Die Führung glaubt, das Volk akzeptiert Verstöße gegen das Völkerrecht. Die Mehrheit ist also noch immer im Wilden Westen, wer zuerst zieht ist im RECHT! Einen Prozeß in den USA mit Aussagen von Bin Laden? Oh Gott! Mit ihm und der Familie hat man doch tolle Geschäfte gemacht wird leider in den TV-Kommentaren völlig ausgeblendetund ihn dann in Afghanistan für USA-Zwecke aufgebaut. Nein, er mußte gekillt werden. Sep.2001: 3.000 in den Türmen, fürchterlich!- aber wer weint um HINDERTTAUSENDE im Irak?? Schlimme Welt! Die USA stehen am Abgrund, finanziell und moralisch auch.
Warum wird bei N-TV ein unqualifiziertes Geschwätz als Dossier veröffentlicht? Zitat:Du sollst nicht töten, lautet das fünfte Gebot aus dem Alten Testament-Nein, werter Herr Morcinek-es steht dort so nicht,sparen Sie sich Ihr Gratis-Pathos und lernen lieber ein wenig Bibel-Hebräisch statt dessen-richtig übersetzt heisst es: Du sollst nicht MORDEN! Eben das hat OBL auch getan-nun soll er die Gerechtigkeit erfahren. Und übrigens-da wir schon bei der Theologie sind- Das uralte Prinzip der Vergeltung: Auge um Auge, Zahn um Zahn wird buchstablich nur von solchen Kennern und Experten verstanden. In der Wirklichkeit geht hier um die angemessene finazielle Entschädigung für jede Verletzung u.s.w.-siehe dazu den Talmud.
Ich versteh die Aufregung nicht die jetzt um die Kill Mission gemacht wird, das ist doch Gang und Gäbe in unserer Welt und 1000 mal praktiziert worden. Ich finde sie aber in diesem Fall auch gerechtfertigt. Ob der Tot von Bin Laden jetzt was an der Sicherheitslage ändert bezweifle ich doch stark. @GG-Fan Keine erfolgreiche Aktion? Wieso sollte man denn mit Kanonen auf Spatzen scheißen? Man muss doch bedenken, dass eine Identifikation von Osama deutlich schwieriger gewesen wäre wenn er mit einer Rakete Pulverisiert worden wäre.
Ich finde es schon sehr befremdlich, das man den Tot eines Menschen so öffentlich und ungehemmt feiern muss. Dieser Einsatz ist ein absoluter Fehlschlag für die Menschenrechte und die polititschen Behaviors auf alleroberster Ebene. Merkwürdig ist auch die schnelle Beseitigung der menschlichen Überreste bin Ladens. Es drängt sich der Eindruck auf, das hier eilig Tatsachen geschaffen werden sollten.
@ tilntv: Endlich mal jemand, der die Lage realistisch einschaetzt. Die USA haben 100 richtig gehandelt und der Welt das einzig moegliche effektive Vorgehen gegen leute wie OBL demonstriert. Genug geheule um Menschenrechte fuer Terroristen! JeEs wird nicht einmal eine Grabstaette zum hinpilgern geben, und mit den neu gewonnenen informationen jagt auf weitere Terroristen gemacht. Gut gemacht!
Es war richtig so. Killerkomando! Mit einem Luftschlag hätte man vielleicht noch unschuldige Verletzt. Außerdem hat Osama den Menschen im WTC oder an anderen Anschlagsorten auch keine Chance gegeben sich vor Gericht zu äußern. Sie hatten nicht mal damit etwas zu tun. Eine Verhaftung hätte allen Probleme bereitet. Überall hätte es Entführungen gegeben, nur um Ihn frei zu pressen. OBL hat unsere Welt noch mehr zum schlechten gemacht. Überlegt mal was seit 911 sich plötzlich negativ verändert hat..... mir fallen da mind. 10 Dinge spontan ein!!
Kaltbluetiger Mord was sonst.... Ok zahn um zahn Auge um Auge oder? Die Antwort wird vielen Amerikanern wohl??? Von Che Guevara bis Osma bin Laden.....viele Leichen flastern USAs Weg... Bye Bye freie Welt...
Den Tod Bin Ladens kann man sicher als Tyrannenmord rechtfertigen, aber was ist mit den anderen Toten. Und wo sind die gefangengenommenen Ehefrauen und Söhne Bin Ladens jetzt. Angeblich wurden 9 Personen im Hubschrauber mithenommen. Darüber liest man leider nichts. Was liegt gegen dieses Menschen vor? Sippenhaft ist eines Rechtsstaates unwürdig. Kann das jemand aufklären?
Ich frage mich was das soll? Ein Verstoss gegen das Voelkerrecht???? Das so eine Diskussion ausgerechnet aus Deutschland kommen muss ist ja klar.Ich bin Ausgewandert Dieser Artikel wuerde hier in den USA wohl auf Unverstaendniss stossen. Nicht wegen freier Meinungsaeusserung, sondern wegen des Themas. Was waere denn wenn ein Elternteil eines der von Marc Dutroux misshandelt und getoeten Kinder ihn geschnappt haette? Haetten die ihn bei der Polizei abgegeben und darauf bestanden das er ordentlich behandelt wird? Wenn man nur mal die Anzahl der Todesopfer des World Trade Center nimmt 2752 und jetzt davon Ausgeht das eine Erwachsener Mensch ca. 300 Kontakte hat Familie,Freunde,Bekannte,Bekanntschaften,Arbeitskollegen....etc dann sind 825.600 Personen in der Lage zu sagen sie kennen jemanden der im WTC ums Leben gekommen ist. Wenn man jetzt noch das Pentagon, Shanksville, Nairobi, Daresalaam und die USS Cole hinzunimmt sollte die doch wohl mehr als Grund genug sein OBL zu liquidieren, auch ohne Prozess. Und was waere wohl auf der Welt los wenn die USA OBL in Guantanamo den Prozess machen wuerden?
ich glaube nicht das er T O T ist er lebt noch bestimmt und die haben ihn und wollen jetz alles wissen wo die anderen sind und was die als negstes vor hatten das ist nach meine sehen weil ich glaube nicht wenn er keine waffe hate und die ihn gleich TÃTEN es ist doch normal das er sich in wehren wollt
Eine typisch deutsche Diskussion! Wir feiern die Helden des 20. Juli zu Recht! und ziehen nun über Obama her. Bei uns macht man sich mehr Gedanken um die Täter als um die Opfer. OBL hat den Krieg ausgerufen und muss sich deshalb auch so behandeln lassen. Er ist nun im Krieg gefallen. Kriege werden eben nicht vor zivilen Gerichten entschieden. PS: Nasebär sollte mal ein Gespräch mit Angehörigen der Opfer führen und denen sein Mitgefühl für OBL erläutern.
Armseligkeit und Scheinheiligkeit. Armselig jemand fuer einen Mord zu beglueckwuenschen, scheinheilig dies unter dem Deckmantel des grossen C im Parteinamen zu tun. Vollkommen unaktzeptabel als deutsche Bundeskanzlerin, was fuer eine Lehre fuer unsere Kinder!!! Wenn Sie auch nur einen Funken Anstand und Moral besitzen, treten Sie zurueck, Frau Merkel...
Gehörte Osama bin Laden für seine Verwicklung in die feigen Anschläge von radikalen und verblendeten Islamisten in den vergangenen 20 Jahren zu Rechenschaft gezogen? Ja! Hatte Osama bin Laden den Tod verdient? Obwohl ich in einem demokratischen Rechtsstaat lebe, der die Todesstrafe abgeschafft hat, tendieren meine Gefühle in diese Richtung. Aber hatte ein nach unserer westlichen Auffassung moderner Rechtsstaat die Legitimation ihn unter Außerkraftsetzung jeglicher uns bekannter Gesetze einfach zu liquidieren, falls es doch eine andere Möglichkeit gegeben hätte? Nein! Die Grundlage unserer Demokratien sind nun mal Rechte und Regeln in die unsere Gesellschaft sozial, kulturell und eben auch gesetzlich eingebettet ist. Dies unterscheidet unsere Demokratien von jeglichen totalitären Regierungsformen, in denen die Rechte des Einzelnen oft negiert werden. Das eröffnet uns viele Vorteile, kann aber im Falle eines Osama bin Laden auch zu einem starken moralischen Dilemma führen. Hat ein Mann der offensichtlich für den Tod von Tausenden verantwortlich ist überhaupt noch ein Recht auf eine faire Behandlung oder gar einen Prozess? Was aber unterscheidet diesen Mann von anderen Straftätern, die vielleicht für den Verlust von “nur“ einem Menschenleben verantwortlich sind? Sind der Schmerz und der Verlust einer einzigen Familie, die einen Angehörigen durch eine von Menschenhand verübte Gewalttat verloren hat, weniger groß einzuschätzen als die der Familien, die Opfer unter den 3000 Toten vom 11. September 2001 zu beklagen hatten? Nein, denn schon der Verlust eines Menschenlebens ist einer zu viel. Und dennoch hätte diese eine Familie in unserer Gesellschaft, so sehr man wohl selber in diesem Falle so handeln wollen würde, nicht das Recht eine Waffe in die Hand zu nehmen und Selbstjustiz zu üben. Denn Menschen handeln von Emotionen geleitet, die beileibe nicht verwerflich sind, aber die daraus resultierenden Taten und Folgen in so einem Fall nicht abschätzbar machen. Justitia ist blind für diese Emotionen, für sie zählen nur Fakten und Beweise, nicht mehr aber auch nicht weniger. Oft mögen wir anprangern, dass unsere Gesetze nicht hart genug sind oder nur unzureichend angewendet werden; aber was wäre, wenn wir gar keine hätten? Kein Rechtsystem ist perfekt, aber dann lieber ein solches als menschliche Willkür. Osama bin Laden hatte, wie jeder andere Mörder auch, seine Legitimation auf eine Existenz in unserer Weltgesellschaft verwirkt. Gerade aber weil wir unseren westlichen Rechtsstaat so gerne wie eine Monstranz vor uns hertragen, wenn es um den Vergleich mit anderen Regierungsformen geht, wäre es in diesem Fall angemessen gewesen der Welt zu zeigen, dass man Gerechtigkeit auch unter Einhaltung von festgelegten Verfahren und Gesetzen erreichen kann. Speziell die Vereinigten Staaten von Amerika, die ihre militärischen Aktionen gerne mit dem Anspruch begründen die Demokratie in andere Teile dieser Welt exportieren zu wollen, hätten damit einen Beweis der Richtigkeit ihres Handels abliefern können anstatt frei nach dem Alten Testament anscheinend blutige Rache zu verüben und sich so auf das Niveau der Täter herabzulassen. Schon einmal hat Amerika diesen Nachweis erbringen können. Damals, als man nach dem Ende des 2. Weltkriegs, die verbliebenen Nazischergen in Nürnberg vor ein ordentliches Gericht stellte, anstatt sie gleich an der nächsten Mauer standrechtlich hinzurichten. Auch Israel ließ Adolf Eichmann nicht einfach in Argentinien durch Mossadagenten beiseiteschaffen, sondern den Mann, der hundertausende von Juden in den Tod schickte, Gerechtigkeit im Sinne eines Rechtsstaates am eigenen Leib erfahren. Und auch ein Timothy McVeigh, um noch ein Beispiel aus der jüngeren amerikanischen Geschichte zu bemühen, der als Verantwortlicher des brutalen Bombenanschlags von Oklahoma, 1995 rund 170 Menschen tötete, wurde durch ein Gericht seiner gerechten Strafe zugeführt. Ein Prozess gegen Osama bin Laden hätte sicherlich ein hohes Gefahrenpotential dargestellt, ganz zu schweigen von dem logistischen und finanziellen Aufwand. Ob aber die Gefährdung durch Vergeltungsaktionen radikaler Islamisten Gruppen jetzt geringer ist, wage ich zu bezweifeln. In mir überwiegt der Glaube, dass man mit diesem Prozess ein wesentlich deutlicheres Zeichen hätte setzen können als mit der Tötung von Osama bin Laden jetzt geschehen. So verbleibt ein übler Beigeschmack, dass Gesetze, denen wir eigentlich alle unterliegen sollten, mal wieder einfach, vielleicht auch politisch motiviert, von manchen beiseitegeschoben werden können und noch mehr die Frage, wer denn dann, im Falle des Falles, entscheiden soll, bzw. überhaupt dazu in der Lage ist, welche Verfolgung von welchen Straftätern noch Recht und Gesetz unterliegt und welche nicht.
Man muss sich ganz einfach mal von der Illusion verabschieden, laufende Geschichte liesse sich stets juristisch einwandfrei steuern und völkerrechtlich wasserdicht abwickeln. Osama Bin Laden selbst hat die Regeln festgelegt nach denen er nun umgekommen ist.
Sagt mal wisst Ihr eigentlich was die Welt ohne die USA wäre ??????????? Ein riesen großer Schrotthaufen wo eine Ratte die andere Ratte jagt und totschlägt !! Könnt Ihr bitte mal entscheiden auf welcher Seite Ihr steht ? Wenn nicht auf Seiten der USA habt Ihr kein Recht auf Demokratie, Freiheit, Wohlstand, nen Mcrib, und unsere herrlichen Annehmlichkeiten, dann verlaßt den Westen und wischt Euch wieder mit der Hand den Ar.... ab und könnt dabei 8x am Tag beten. ich freu mich drauf wie dreckig es Euch geht wenn die USA mal nicht mehr da sind. Traurig das die Leute so unglaublich dumm sind.
Seit wann kümmern sich die Amerikaner darum, ob etas legal ist? Der Krieg gegen den Irak, gegen Libyen - es geht immer um amerikanische Interessen in der Regel um ÖL, nicht um Recht.
Auch wenn der Vergleich vielleicht vielen nicht passt. Aber was ist mit Nürnberg? Damals haben die Amerikaner die Generäle und Verantwortlichen der Tötungsmaschine der Nazis, derer sie habhaft werden konnten vor Gericht gestellt. Es wurden Beweise zusammengetragen undenorme Anstrengungen unternommen um dem ganzen den rechtsstaatliche Charakter zu geben den es verdiehnte und auch nötig hatte. Die damals, teils auch zum Tod, verurteilten haben dn Tod von sehr viel mehr Menschen befohlen als Osama Bin Laden es je vermocht hätte. Wenn eine der besten Spezialeinheiten Amerikas nicht in der Lage ist einen alten Mann festzunehmen ist das ein Armutszeugnis für die USA. Nur weil die Beweisführung äußerst schwierig geworden wäre haben die Vereinigten Staaten noch lange nicht das Recht zur Selbstjustiz. Ein Land das andere Staaten wie China gerne mit erhobenem Zeigefinger auf die ach so heiligen Grundrechte und deren korrekte Einhaltung hinweist aber gleichzeitig kontinuierlich die Menschenrechte verletzt und mit Füssen tritt kann ich nicht ernst nehmen. Und wie so oft muss man sich dann mit Regierungserklärungen abfinden, Beweise werden nicht geliefert. Nicht zu 9/11, wo es mittlerweile mehr schlüssige Ungereimtheiten als Beweise gibt, und auch nicht zu Bin Ladens Tod. Er wird erschossen, es werden Fotos gemacht die niemand sehen darf, ein Gentest dessen Herkunft demnach nicht gesichert ist und eine Leiche die irgendwo mitten im Ozean über Bord geworfen wurde. Dies stellt zum einen eine neue Respektlosigkeit gegenüber fremden Sitten und Kulturen da zum anderen wird die objektive Beweisführung aufs neue unmöglich. Und was United-we-stand angeht. Ich sehe die Usa nicht als Verbündete sondern eher als Feinde. Ein Land das tut was es will, das was es bei anderen anprangert selber tut und sich ansonsten auch über alles hinwegsetzt kann niemals ein Verbündeter sein. Wer den Atompolitiksschwenk der Bundesregierung als enormen Verlust der Glaubwürdigkeit sieht sollte sich Gedanken machen wie dann mit einem Staat zu verfahren ist der die Menschenrechte zum höchsten Gut erhebt und sie gleichzeitig mit Füssen tritt. Der Pleitestaat USA kann auf dauer nur verlieren und sein Ende wäre sicherlich kein Verlust.
man kann davon halten was man will und ich halte es sogar für möglich, daß die ganze terrorsch... von den usa gesteuert wurde / wird um ihre globalen machtinteressen durchzusetzen. aber wenn ich andererseits meldungen wie die geschichte in england lese wo diese terroridioten akw´s ausbaldowern, was für mich längst überfällig ist und es da auch keinen vernünftigen anlagenschutz gegen komandoaktionen gibt / geben kann. dann komme ich zu dem schluß fuck the menschenrechte, zumindest bei den öffentlich agierenden führern. erschießt sie einfach wie die tollwütigen hunde die sie sind. und ja ich bin mir bewußt wie gefährlich so eine denkweise werden und wie sehr das außer kontrolle geraten kann aber anders ist diesen schwachköpfen nicht bei zu kommen. mal, bei einer tasse biotee, schön drüber reden hilft da nicht. unkraut muß man ausreißen
wenn ich diesen Artikel und viele Kommentare über diese Aktion lese kann ich nur hoffen, das unserem Land das Glück hold bleib und wir von den Aktionen eines solchen Massenmörders weiter verschont bleiben. Bei den Meinungen eines grossen Teils unserer Bevölkerung wären wir solchen Angriffen schutzlos ausgeliefter. Aber unsere Gerichte leben uns diese Einstellung ja vor, erst der Schutz der Täter die Opfer kommen erst Später. Aber wir können trotzden sicher beruhigt schlafen gehen, denn anderen, bösen Veerbündeten, passen schon auf uns auf und die deutsche, gerechte Volksseele benötig immer die Bösen um in einem eldlem Licht zu stehen. Ein Deutscher Staatsbürger der sich für uns schämt.
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Mitleid mit Bin Laden oder anderen Terroristen hätte... Aber mal ganz ehrlich ist es nicht schon immer so: - Angriff von amerikanischen Menschen z.b. WTCund tausende zivile Opfer = schlecht - Rückangriff im Irak mit tausenden zivilen Opfern ohne wirklich ersichtlichen Grund = gut - Tötung eines Amerikaners = schlecht - Tötung eines Muslime = gut Ich finde das wirklich sehr komisch. Was gibt dem einen Menschen das Recht zu töten und dem anderen nicht? Sind nicht alle Menschen gleich viel wert? Oder ist man als westlicher Mensch z.B. als Amerikanermehr wert??? Kein Mensch hat das Recht, darüber zu entscheiden, wann das Leben eines anderen vorrüber ist... Tut er das aus Vergeltung, stellt er sich meiner Meinung nach auf eine Stufe mit den Terroristen...
Problembär - Peng - wech ! Seltsam wie leicht man es sich heutzutage macht Konflikte auch die, die man mit sich selber ausmachen muss zu lösen. Ich bin zwar kein Christ, lebe aber nach christlichen Grundregeln und wenn Frau Merkel öffentlich Ihrer Freude über die Tötung eines Menschen äußert dann ist das falsch ... kann man aber von unserer Gesellschaft bestehend aus Kirchgängern, Predigern, Moralaposteln, bestechlichen Politikern und angeblichen Bessermenschen nicht anders erwarten. Doppelmoral, Scheinheiligkeit und Egoismus sind die Zeichen der Zeit! Es wird einfach zu eng auf diesem Planeten! JS
Ich denke gerade im Fall von OBL sollten wir mit diesem christlichen Nächstenliebegeschwafel aufhören und uns auf das gute alte Testament besinnen: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Davon abgesehen, was wäre denn passiert, wenn man ihm den Prozess gemacht hätte? In USA wäre er mit 100iger Sicherheit zum Tode veruteilt worden. Aber bis es soweit gekommen wäre, hätte Al Kaida die Welt mit einer Terrorwelle nie gesehenen Ausmaßes überzogen, um ihn freizupressen. Wäre das im Sinne derer gewesen, die jetzt das Rechtsaatlichkeitsfähnchen schwenken?
Wenn er unbewaffnet war, dann gilt das erst recht für die unzähligen Zivil- Opfer seiner Terroraktionen. Wer will sich in der arabischen Welt nun ernsthaft empören?! Und wozu machen wir uns überhaupt so viel Gedanken.
Der Bärtige wird schön blöd geguckt haben. Kein Paradies, keine Jungfrauen... dieser Mensch schaut sich die Radieschen jetzt von ganz weit unten an. Dafür danke ich Gott!
Es ist absolut unglaublich was man teilweise hier lesen muss. Sicherlich ist die ganze Aktion rechtlich eine Grauzone..ABER... Jeder hier muss doch erleichtert und froh sein, dass dieser Verbrecher, Mörder usw. nicht mehr unter uns lebt. Ein Prozess gegen einen solchen Menschen wäre undenkbar gewesen und hätte noch viel mehr Risiken mit sich gebracht und andere Menschenleben gefährdet. Wie im Artikel beschrieben, OBL wäre eine Art Geisel gewesen usw. Können wir es nicht einfach so hinnehmen: Contra: - Die Aktion ist und bleibt mit einem kleinen negativen Beigeschmack behaftet. PRO: - Einer der aktuell gefährlichsten Verbrecher ist endlich nicht mehr unter uns. Das reicht doch, man muss nicht immer alles bis ins letzte ausschlachten. Und noch eins... Wir sollten dankbar sein, dass es Staaten auf dieser Welt gibt, die die Drecksarbeit erledigen und wir dadurch ruhiger schlafen können. Viele Grüße
Wenn ich mir solche Aktionen anschaue, habe ich so meine Zweifel an unserem Rechtssystem. Politiker sollten Vorbilder sein! Obama ist nur für eine gewisse Zeit im Amt und jederzeit ersetzbar. Er kann sich anscheinend Alles erlauben und sich über das geltende Recht und Gesetz stellen, das für Jeden gelten sollte. Sollten wir so ein Vergehen einfach akzeptieren? Oder sollten wir nun eine Strafanzeige gegen Obama und alle Beteiligten wegen Mordes stellen?
Was soll diese ganze Diskusssion? Wenn die Amerikaner Obamas Haus bombardiert, dutzende Menschen getötet und dann anschliessend überraschend die Leiche Bin Ladens gefunden hätten, würde sich kein Mensch aufregen. Nicht die Grünen und nicht die Kirchen. Solche Bombardierung gab es ja immer wieder, und häufig wurden unschuldige Frauen und Kinder getötet. Jetzt wurde ganz gezielt die Bestie Bin Laden erschossen, und das ist eine absolut korrekte Aktion !!
@GG-Fan: Sie können doch nicht mit einer Bomberstaffel in ein Atomwaffenstaat fliegen und da wild drauf losbomben. Das war so schon heikel genug. Richtige Aktion!
Wenn wir solche Pyscho´s wie bin Laden und diesen irren aus dem Iran usw. einfach aus dem Weg räumen würden, wären viele Unschuldige weiter am Leben! Das wird immer vergessen, bei diesen blöden Diskussionen über Recht von Massenmördern. Bei den Aktionen wie jetzt in Lybien, werden Leute getötet, die nur Befehlen gehorchen, was ist mit denen? Deshalb ist es doch besser solche Leute direkt zu erschiessen! Wenn Bin Laden gefasst worden wäre, dann hätten wir definitiv viele Anschläge bekommen, um ihn frei zupressen. Das wird auch vergessen, also erst nachdenken und dann beschweren! Aber das ist ja unser Problem mit unseren Menschenrechtlern, genauso bei Kinderschändern, die haben einfach keine Rechte mehr zuhaben, die kümmern sich auch nicht um dir Rechte der Opfer. Egal ob Massenmördern oder Kinderschändern!
Interessant, welche Ideale hier angeführt werden. Töten nicht christlich? Im Namen Gottes wurden wohl mehr Menschen getötet als aus jedem anderen Anlass. Christliche Werte? In den gleichen 10 Geboten steht auch du sollst nicht falsch zeugnis reden und die Umsetzung kennen wir alle. Ob ein Staat sich ein Exekutions-Auftrag erlauben darf? Ist das der Preis wir die Freiheit? Hätten wir weniger Leid auf der Welt gehabt, wenn Hitler 39 einem stattlich angeordneten Attentat zum Opfer gefallen wäre?
Man kann sich wieder mal nur schämen für dieses scheinheilige Geschwätz der Deutschen! Dieser Amerika-Hass ist unerträglich und zudem wird mehr über den Schutz der Täter als über den Schutz der bisherigen und zukünftigen Opfer gedacht. Ich schließe mich Defender an: Wenn euch die nun mal amerikanisch geprägte westliche Zivilisation nicht passt, dann wandert doch aus nach Russland, China oder Saudi-Arabien. Aber wahrscheinlich wollt ihr doch nich auf euren Frappuccino von Starbucks verzichten, ihr Heuchler!
Er war Terrorist und hat 1000en Menschen Leid zugefügt. Und hier hat jemand mit IHM Mitleid? Wie sähe es denn aus, wenn jemand aus der eigenen Familie durch ihn umgekommen wäre? Da kann ich noch so gläubig sein, da ist Schmerz größer! Ob man ihn nun verhaftet hätte oder er tot ist - ich denke, andere Terroristen und seine Nachfolger werden bald darauf reagieren. Für dieses Problem wird es keine Lösung geben.
Beste weg, Feind im visier, ich schieße auf Ihr Kommand Comand Post, Alles Klar, Take Him down! Deutsche weg, Guten Tag Herr Bin Laden, wir möchten sie gern zu einer Gespräch in unser Post / Gefängnis einladen, wir bitten sie mit zu kommen. Falls sie versuchen zu flüchten oder auf uns schießen, sagen sie bescheid, wir möchten dass niemand verletz wird in dieser Aktion!
An alle, die jetzt als Moralapostel den Zeigefinger heben: Was redet ihr da eigentlich? Wenn in Deutschland Kindervergewaltiger, Mörder, Schläger oder sonstige SchwerVerbrecher bestraft werden und das nicht so wie ihr euch das vorgestellt habt, dann meckert ihr weil Deutschland für die Täter und gegen die Opfer ist. Wenn in einem anderen Land ein Schwerverbrecher umgebracht wird, dann seid IHR plötzlich für die Täter und gegen die Opfer. Wenn es sich dann aber mal um eure Familie als Opfer handelt, seid IHR auf einmal wieder für die Opfer und gegen die Täter. Wie war doch letztens noch die Aufregung groß als jugendliche mal wieder jemanden grundlos zusammen geschlagen haben und der Richter sie gegen geringe Auflagen wieder frei ließ? Ein Aufschrei ging durch Deutschland welche Freiheiten hier Verbrecher haben. Es ist und bleibt gleich: Deutschland dreht sich nach dem Wind. Und bin ich eigentlich die einzige die sofort verstanden hat was Frau Merkel mit ihren wirklich schlecht ausgedrückten Satz meinte? Es war doch klar dass es sich nicht um Freude sondern um Froh handelte. Froh sind wir doch alle das OBL kein Thema mehr wert ist außer hier natürlich. Aber genau hier sitzt ja der Alleswisser, alles Könner, die personifizierte Gerechtigkeit und die oder der einzig Vergebende. Ist halt hier immer so. Solange es einen nicht selbst betrifft, kann man doch prima alles verurteilen was nicht ins Schema F passt. Aber egal. Jetzt habe ich auch hier meinen Senf abgegeben und der wird in einigen Tagen genauso vergessen sein wie alles das was oberhalb meines Kommentars steht. Auch die eventuell. Anmerkung zu meiner Rechtschreibung oder Grammatik. Nur schon mal vorab geschrieben. Denn wie heißt es noch?: Wenn man zum Thema keine Antworten hat, hilft immer noch die Kritik an die Person selbst
Na da sieht es doch ganz danach aus, als wären einge Politiker diverser europäischer Staaten doch gar nicht so einverstanden mit der Abschaffung der Todesstrafe...
Leute, was meint ihr ? Kann man die Tötung von Osama Bin Laden ethisch rechtfertigen ?
Das war eiskalter Mord! Was haben die US Truppen in Pakistan zu suchen? Obama gehört als Kriegsverbrecher angeklagt, ebenso wie Bush. Das sind die wahren Kriegstreiber! Ägypten, Syrien und der Libanon - alles Ölgestteuert von den USA! Wo waren denn die USA beim Völkermord in Kambodscha? Gab es da kein ÖL? Und Kanzlerin Merkel, Vorsitzende einer Christlichen Partei und Pfarrerstochter applaudiert! Das kann doch nicht war sein! Wo sind denn die christlichen Werte? Sind diese nun ganz und gar in D abgeschafft worden? So eine Kanzlerin sollte sofort Abdanken! Mord bleibt Mord, egal wer das Opfer war!
Ein Terrorist ist Tod, der scheinheilig behauptet hat für die richtige Sache zu kämpfen... na und? Glückwunsch an die USA, dass sie es endlich geschafft haben ihn zu finden. Ich habe mich schon öfter gefragt warum das nicht schon viel eher passiert ist, trotz Hightec-Nation Amerika.
Peinliche Diskussion, man stelle sich folgendes vor: Osama würde ein langer Prozess gemacht und während dieser Dauer würden Terroristen weitere unschuldige Menschen ermorden um ihn freizupressen. Die gleichen Medien und Journalisten würden dann die Frage stellen „Warum wurde Osama damals nicht mit einem gezielten Schuss getötet? „ Egal wie, unsere Presse braucht immer einen Aufhänger für eine Schlagzeile und das ist auch okay. Die Welt ist seit Montag um einen Massenmörder ärmer. Wer trauern will soll es gerne machen. Ich bin Christ und sage trotzdem, ganz höflich, aber mit einem leichten Lächeln um den Mund : „Es ist gut das Osama seine gerechte Strafe bekommen hat“ !!! Die 3000 Opfer in den beiden Türmen waren unschuldig und haben nicht geahnt dass sie am 11 September sterben. Im Gegensatz dazu hat Osama gewusst dass er nach seinem Terroranschlag gnadenlos von den USA gejagt wird, ein Massenmörder und Terrorist wie er, weiß aber auch wie eine Kommandoaktion abläuft! Die USA haben nach 9/11 , für die ganze Welt hörbar, dem Terror Osama den Krieg erklärt und im Krieg herrschen andere Maßstäbe. USA und Osama wussten was passiert wenn er gestellt wird, also eine faire Sache das ganze und ein guter Job den die „Special Six Seals“ da gemacht haben! Krieg, ob in Afghanistan oder bei der Ausführung eines Spezialkommandos ist ein eiskaltes Geschäft und kein Kaffeeplausch! Weitermachen!
Die Kommentare moralisierender und theologisierender Bessermenschen sind amerikafeindlich und realitätsfern. Ein Osama bin Laden ist kein Steuerschummler, dem man ordnungsgemäß seine Vorladung zustellen könnte. Al Kaida ist eine nicht-staatliche hochaggressive militärische Organisation, die sich nicht einer altmodische-ritterlichen Schlacht im offenen Feld stellt. Sie verbirgt sich im Schutz von Zivilisten in labilen Problemstaaten, die eben keine ordnungsgemäße Strafverfolgung nach StGB sicherstellen können oder wollen. Im 2. Weltkrieg trat die polnische Kavallerie ritterlich und naiv gegen die Panzerkolonnen der Nazis an. In ihren Kommentaren fordern nun kluge Deutsche die Amerikaner auf, nur mit Gesetz- und Gebetbuch in den Kampf gegen den Terror zu ziehen. Hinzu kommt noch, dass die USA tatsächlich einen minimalinvasiven Militärschlag ohne unbeteiligte Opfer geführt haben. Der Rechtsfetischismus, mit dem nun Herrn bin Ladens letzte Stunden akribisch zerlegt werden, zeugt von einem Höchstmaß an Realitätsferne und von einem unmenschlichen kalten Zynismus gegenüber den Opfern der Al Kaida - egal ob Muslime, Christen oder Atheisten. Wer in dieser ethisch höchst fragwürdigen Bessermenschenwelt lebt, ist als geistiger Brandstifter den Opfern Rechenschaft schuldig. Die gleiche formalistische Geisteshaltung hat gerade in Deutschland schon einmal den akribischen Betrieb von Konzentrationslagern ermöglicht.
SCHON VERGESSEN??? Benazir Bhutto vor ihrem Tod: Bin Laden ist tot und ich kenne seinen Mörder Bei einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al-Jazeera verriet Benazir Bhutto Anfang November 2007, ein paar Wochen vor ihrem Ableben, dass Bin Laden tot sei und sie den Namen des Mörders kenne. Ihr zufolge wurde Bin Laden von einem Mann namens Ahmed Omar Saeed Sheikh ermordet, der auch in die Ermordung des US-Journalisten Daniel Pearl involviert gewesen sein soll. Da Benazir Bhutto kurze Zeit darauf starb und sie nichts über die Quelle verriet, von der sie diese Informationen bezog, darf spekuliert werden, ob ihre Worte Wahrheit beherbergen. PS Sie wurde am 27.12.2007 durch einen Selbstmordattentaeter liquidiert... Fragen???
Sorry, aber ich verstehe die ganze Diskussion nicht und auch die Aufmerksamkeit die die Medien dem ganzen schenken. Fakt ist, dass der Mann mehr als ein Schwerverbrecher war und er irgendwie weg und unschädlich gemacht werden musste. Jetzt ist es endlich nach vielen Jahren gelungen und es soll nicht ok sein? Ich bin weiß Gott kein Freund der USA und ihrer Politik, aber in diesen Fall halte ich das Verhalten und Vorgehen der USA für absolut richtig und angemessen. Der Mann ist weg und damit ist das Thema Bin Laden erledigt und sollte auch in der Presse nicht so aufgebauscht werden. Ihm wird damit eine Plattform gegeben, die er nicht Verdient hat. Wer war er denn: ein feiger Mann der hinterhältig tausende unschuldige Menschen hat töten lassen.