Freitag, 01. Dezember 2006
Unsicheres Reiseziel: Fidschi-Inseln meiden
Reisende sollten die Fidschi-Inseln derzeit wegen einer unsicheren politischen Lage möglichst meiden. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit.
Die Sicherheitslage auf der Inselgruppe und insbesondere in der Hauptstadt Suva sei wegen eines Konflikts zwischen Regierung und Militär sehr angespannt. Sie könne sich ohne Vorwarnung innerhalb kürzester Zeit verschlechtern.
"Von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Fidschi wird derzeit abgeraten", teilt die Behörde mit. Wer bereits vor Ort ist, sollte größere Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden und sich immer über aktuelle Entwicklungen informieren. In Fidschi gibt es keine deutsche Botschaft. Den deutschen Staatsbürgern im Land wird empfohlen, möglichst Kontakt mit der deutschen Botschaft in Neuseeland aufzunehmen und sich dort registrieren zu lassen.
Der Armeechef des Inselstaates hatte der Regierung vorgeworfen, Unruhen zwischen den Ureinwohnern und der indischstämmigen Bevölkerungsgruppe zu schüren, und mit einem Putsch gedroht. Zwar ging die Regierung inzwischen auf Forderungen der Armee ein, die Lage ist laut Auswärtigem Amt jedoch noch ungeklärt.
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