Arena-Ausbau auf 83.000 PlätzeBVB investiert und verkauft
Der Deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund hat seine Beteiligung an der Westfalenstadion KG zu einem Preis von 75,4 Mio. Euro verkauft.
Der Deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund hat seine Beteiligung an der Westfalenstadion KG zu einem Preis von 75,4 Mio. Euro verkauft. Das gab der Bundesligaklub bekannt.
Hauptgrund für das Geschäft sei die Finanzierung der dritten Ausbaustufe des Westfalenstadions auf eine Gesamtkapazität von 83.000 Zuschauer. Nach Angaben des einzigen Börsen notierten deutschen Fußballvereins ist der wesentliche Vermögensgegenstand der Stadiongesellschaft das Erbbaurecht am Westfalenstadion.
Käufer der Anteile ist eine Vermietungsgesellschaft (Molsiris). Borussia Dortmund wird parallel zu dem Verkauf der Beteiligung das alleinige Eigentum an dem über 90 000 Quadratmeter großen Grund und Boden des Westfalenstadions von der Stadt Dortmund erwerben und damit dauerhaft Verpächter des Erbbaurechts sein.
Mit einer Tochtergesellschaft wird der BVB als Minderheitsgesellschafter auch an der Stadiongesellschaft beteiligt bleiben. Nach Ablauf von 15 Jahren bestehe die Möglichkeit, dass der Verein die Anteile des Immobilienfonds zu einem festgelegten Kaufpreis zurückerwirbt und alleiniger Eigentümer der schuldenfreien Gesamtimmobilie wird, hieß es weiter. Ein Nutzungsvertrag mit der Stadion KG sichert dem BVB die uneingeschränkte Nutzung des Stadions und 100 Prozent aller Einnahmen.