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Marktberichte

Mittwoch, 17. Februar 2010

Dollar-Schwäche stützt Gold: Ölpreis klettert weiter

Dank der wieder zunehmenden Hoffnungen auf eine anziehende Nachfrage werden auf dem Ölmarkt die Vortagesgewinne ausgebaut. Der Goldpreis macht derweil ordentlich Tempo.
Gute Stimmung auf dem Ölmarkt.

Gute Stimmung auf dem Ölmarkt.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Ein Barrel WTI kostete mit 77,17 Dollar 0,2 Prozent mehr als am Dienstag. Brent-Öl blieb fast unverändert bei 75,65 Dollar. Er rechne nach dem Ende der chinesischen Neujahrsfeiern mit einer Belebung des Geschäfts, sagte Rohstoffexperte Jonathan Barratt von Commodities Broking Services in Sydney. Einige Anleger positionierten sich bereits entsprechend. "Ich wäre nicht überrascht, wenn Öl zum Wochenende bei 80 Dollar liegt", so Barratt.

Die jüngsten Verluste des Dollar geben dem Goldpreis Auftrieb. Eine Feinunze des Edelmetalls kostete zeitweise 1.123,80 Dollar und war damit so teuer wie seit zwei Wochen nicht mehr. Nach Einschätzung von Standard-Bank-Analyst Walter de Wet hat Gold noch Luft nach oben.

Auch der Kupferpreis steigt weiter. Eine Tonne kostete 7.173 Dollar nach 7.144 Dollar am Vorabend. Damit setzte der Preis seinen Höhenflug fort. Noch vor zwei Wochen hatte er bei 6.240 Dollar gelegen. "Die Anleger hoffen auf eine anziehende chinesische Nachfrage nach dem dortigen Neujahrsfest", sagte ein Händler. Die bei der LME eingelagerte Kupfer-Menge blieben zwar auf dem höchsten Stand seit 2003, der Anteil der zur Auslieferung bestimmten Bestände zog dagegen an.

sla/rts

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