Donnerstag, 04. Februar 2010
Dollar drückt Kupfer: Ölpreise geben nach
Währungseffekte und Daten zu den Lagerbeständen für Rohöl bestimmen an den Rohstoffmärkten die Richtung. Die Notierungen für Öl und Kupfer stehen unter Druck. Händler verweisen vor allem auf die Bedeutung des Dollar.
Heizöl-Lieferung in New York City: Die Konjunkturerholung ist bei der Nachfrage noch nicht angekommen.
(Foto: AP)
Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einem Anstieg der Ölreserven in den USA leicht gesunken. Im asiatischen Handel fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März 13 Cent auf 76,85 Dollar. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich ebenfalls leicht um 21 Cent auf 75,71 Dollar.
Bisher habe die Erholung der US-Wirtschaft die Nachfrage nach Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt noch nicht beflügelt, hieß es von Händlern. Die Rohöllagerbestände waren laut Energieministerium zuletzt um 2,3 Mio. Barrel auf 329 Mio. Barrel gestiegen. Analysten begründeten die Entwicklung der Ölreserven mit gestiegenen Importen und einer geringeren Auslastung der Raffinerien in den USA.
Die Kupfer-Bestände an der Londoner Metallbörse sind am Donnerstag etwas zurückgegangen. Der Kupferpreis machte frühe Kursverluste gut und lag mit 6591 Dollar je Tonne auf Vortagesniveau. Der stärkere Dollar wurde von Händlern aber weiterhin als Belastungsfaktor für die in der US-Währung notierten Metalle genannt.
dpa/rts
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