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Verunsicherung durch AthenÖlpreise sinken

06.02.2012, 11:13 Uhr
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(Foto: REUTERS)

Die Ölpreise geraten zu Wochenbeginn unter druck. nach wie vor schwebt das Damoklesschwert eines griechischen Staatsbankrotts über den Rohstoffmärkten.

Mit den Ölpreisen ist es im asiatischen Handel runtergegangen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März fiel im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag um 22 Cent auf 114,36 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 60 Cent auf 97,23 Dollar.

Vor allem die Unsicherheit um Griechenland habe die Ölpreise belastet, sagten Händler. Die Beratungen der griechischen Regierung mit den Chefs der Parteien über die Rettung des vom Staatsbankrott bedrohten Euro-Landes sollen fortgesetzt werden. Wie das Büro von Ministerpräsident Lucas Papademos mitteilte, war eine Verhandlungsrunde am Wochenende ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen.

Spekulationen auf eine höhere Nachfrage haben US-Sojabohnen den fünften Handelstag in

Folge verteuert. Der März-Kontrakt stieg um bis zu 0,6 Prozent auf 12,40 Dollar

je Scheffel und kostete damit so viel wie zuletzt Ende Oktober 2011. Als Grund nannten

Börsianer die anhaltende Trockenheit in den Anbaugebieten Südamerikas. Für die kommenden

Tage sind zwar Niederschläge angekündigt, dennoch rechnen Experten mit Ernte-Einbußen

beim weltweit drittgrößten Soja-Exporteur Argentinien.

Auch Mais,

dessen Preis mit 6,4275 Dollar weitgehend stabil blieb, stehe vor einer erneuten

Rally, sagte Analystin Lynette Tan von Phillip Futures. Die zu erwartenden Ausfälle

in Argentinien und Brasilien würden sich voraussichtlich in den für Donnerstag erwarteten

Ernte-Prognosen des US-Landwirtschaftsministeriums widerspiegeln. "Bei Weizen

besteht dagegen das Risiko von Kursverlusten aufgrund des reichhaltigen Angebots

und der Ankündigung Russlands, die Exporte vorerst nicht zu beschränken." Der

Getreide-Kontrakt verbilligte sich um

0,2 Prozent auf 6,5875 Dollar je Scheffel.

Quelle: dpa/rts