Verunsicherung durch AthenÖlpreise sinken

Die Ölpreise geraten zu Wochenbeginn unter druck. nach wie vor schwebt das Damoklesschwert eines griechischen Staatsbankrotts über den Rohstoffmärkten.
Mit den Ölpreisen ist es im asiatischen Handel runtergegangen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März fiel im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag um 22 Cent auf 114,36 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 60 Cent auf 97,23 Dollar.
Vor allem die Unsicherheit um Griechenland habe die Ölpreise belastet, sagten Händler. Die Beratungen der griechischen Regierung mit den Chefs der Parteien über die Rettung des vom Staatsbankrott bedrohten Euro-Landes sollen fortgesetzt werden. Wie das Büro von Ministerpräsident Lucas Papademos mitteilte, war eine Verhandlungsrunde am Wochenende ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen.
Spekulationen auf eine höhere Nachfrage haben US-Sojabohnen den fünften Handelstag in
Folge verteuert. Der März-Kontrakt stieg um bis zu 0,6 Prozent auf 12,40 Dollar
je Scheffel und kostete damit so viel wie zuletzt Ende Oktober 2011. Als Grund nannten
Börsianer die anhaltende Trockenheit in den Anbaugebieten Südamerikas. Für die kommenden
Tage sind zwar Niederschläge angekündigt, dennoch rechnen Experten mit Ernte-Einbußen
beim weltweit drittgrößten Soja-Exporteur Argentinien.
Auch Mais,
dessen Preis mit 6,4275 Dollar weitgehend stabil blieb, stehe vor einer erneuten
Rally, sagte Analystin Lynette Tan von Phillip Futures. Die zu erwartenden Ausfälle
in Argentinien und Brasilien würden sich voraussichtlich in den für Donnerstag erwarteten
Ernte-Prognosen des US-Landwirtschaftsministeriums widerspiegeln. "Bei Weizen
besteht dagegen das Risiko von Kursverlusten aufgrund des reichhaltigen Angebots
und der Ankündigung Russlands, die Exporte vorerst nicht zu beschränken." Der
Getreide-Kontrakt verbilligte sich um
0,2 Prozent auf 6,5875 Dollar je Scheffel.