Dienstag, 09. März 2010
Ölpreis sinkt vor Lagerdaten: Rohstoffe im Rückwärtsgang
Anleger am Rohstoffmarkt haben sich am Dienstag zurückgehalten. "Aus Konjunktursicht gibt es Gegenwind", sagte RBS-Analyst Daniel Major. Das hätten die Anleger im Hinterkopf und das sei ein Grund sehr vorsichtig bei riskanteren Anlageklassen wie Rohstoffen zu bleiben.
Der Ölpreis fiel in Erwartung steigender Lagerbestände. Der Preis für ein Fass WTI sank um 1,6 Prozent auf 80,56 Dollar, nachdem er am Vortag auf den höchsten Stand seit rund zwei Monaten geklettert war. Brent-Öl verbilligte sich um 1,7 Prozent auf rund 79 Dollar. Kurzfristig gebe es eher zuviel als zuwenig Öl, sagte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg. Bei den wöchentlichen Lagerbeständen aus den USA rechneten Analysten mit einem Plus von 1,9 Millionen Barrel und damit dem sechsten Zuwachs in Folge. Der Branchenverband API will am Abend seinen wöchentlichen Bericht vorlegen.
Der Kupferpreis verbilligte sich auf 7415 Dollar nach 7470 Dollar je Tonne am Vorabend. Analysten zufolge wird nach den deutlichen Kurszuwächsen der vergangenen Tage eine Atempause eingelegt. Dennoch lägen die Kupferpreise weiter auf hohem Niveau, bemerkte Weinberg. Deshalb kauften derzeit viele chinesische Kupferproduzenten kein neues Material, sondern griffen stattdessen auf ihre Lagerbestände zurück.
Bei Palladium nahmen Anleger Gewinne mit. Das vor allem in der Autoindustrie genutzte Metall kostete 456 Dollar, nachdem es am Vortag bis auf 477 Dollar gestiegen war. Gold verbilligte sich auf 1111 Dollar je Feinunze nach 1133 Dollar am Vorabend, was Händler mit dem wieder etwas festeren Dollar begründeten.
rts
Kursinformationen
Marktberichte
-
Stimmungstöter Europa
Kursverluste an der Wall Street
-
Hiobsbotschaften und "Todeskreuz"
Dax kennt kein Halten
-
Spanien-Angst wächst
Euro stürzt unter 1,24 Dollar
-
Im Sog des schwachen Euro
Rohstoffpreise fallen
-
Schuldenkrise belastet
Asien-Börsen kommen zurück
-
Kurse fallen
Euro-Krise schnappt nach Dax
-
Facebook erneut auf Talfahrt
New York schließt freundlich
-
Spanien-Sorgen drücken
Euro klar unter 1,25 Dollar
-
Bis knapp unter 6400 Punkte
Dax steigt
-
Feuer für das Wachstum
Peking schiebt Rohstoffpreise an
-
Chinas Konjunktur vs. Euro-Krise
Asien lacht sich frei
-
Volatiler Handel erwartet
Dax peilt Kursgewinne an
