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Anleger bleiben vorsichtigRohstoffmärkte zaghaft

19.02.2013, 16:48 Uhr
brent
Auch der Ölmarkt bleibt ohne Schwung. (Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Schleppender Handel an den Rohstoffmärkten. Die geschlossenen US-Börsen vom Wochenauftakt wirken noch nach. Auf der Tagesagenda fehlen Marktteilnehmern zufolge wichtige Impulsgeber. Die Bewegungen bei den Ölpreisen halten sich in Grenzen.

An den Rohstoffmärkten haben sich die Anleger kaum aus der Deckung gewagt. Die Preise für Kupfer, Gold und Öl bewegten sich nur in engen Spannen. Positiv wurde der überraschend starke Anstieg des ZEW-Index für Februar gewertet. Doch während dies an den europäischen Aktienmärkten die Anleger zu Käufen animierte, blieben die Rohstoff-Investoren an der Seitenlinie. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in der Euro-Zone sei einfach zu hoch und die Preise in diesem Jahr zum Teil schon zu stark gestiegen, sagte ein Börsianer.

So hat der Ölpreis seit Jahresbeginn zugelegt: Ende 2012 hatte ein Fass Brent noch bei rund 111 Dollar gelegen. Am Dienstag notierte Brent bei 117,28 Dollar und damit auf dem Vortagesniveau. Auch Kupfer hat sich seit Jahresanfang verteuert - auf rund 8100 Dollar je Tonne am Dienstag verglichen mit 7931 Dollar zum Jahresschluss 2012. Zum Vortag hat sich die Tonne damit um 0,2 Prozent leicht verbilligt.

Nur Gold hat seit Jahresbeginn Federn lassen müssen und liegt mit 1610,70 Dollar je Feinunze am Dienstagnachmittag deutlich unter dem Vorjahresschluss von 1674,31 Dollar. Zum Vortag hat sich das gelbe Metall damit kaum bewegt.

Quelle: ntv.de, rts