US-Finanzminister will KonsequenzenAufsicht für Investmentbanken
Der Beinahe-Kollaps der Investmentbank Bear Stearns könnte Konsequenzen für us-amerikanische Bankenlandschaft haben. Finanzminister Paulson hat eine bessere Aufsicht der Geldhäuser gefordert. Bisher sind Investmentbanken von der strengen Aufsicht aus Washington ausgenommen.
Nach den jüngsten Finanz-Turbulenzen hat US-Finanzminister Henry Paulson eine stärkere Aufsicht der Zentralbank über Investmentbanken gefordert. Die Regierung werde in Kürze entsprechende Vorschläge vorlegen, um eine Wiederholung der jüngsten Unsicherheiten zu verhindern. "Die vergangenen Ereignisse haben gezeigt, dass sich die Welt verändert hat", sagte Paulson. "Dieser Wandel verlangt von uns allen, über den Rahmen der Maßnahmen zur Regulierung und Aufsicht umfassend nachzudenken", fügte er hinzu.
Die US-Zentralbank hatte kürzlich durch weitgehende Maßnahmen einen Zusammenbruch der fünftgrößten US-Investmentbank Bear Stearns verhindert. Unter anderem gab sie im Zuge der Übernahme von Bear Stearns durch J.P. Morgan Zusagen von bis zu 30 Milliarden Dollar zur Sicherung der Liquidität. Zudem öffneten die Währungshüter ihr "Diskont-Fenster" erstmals auch den Investmenthäusern und senkte gleichzeitig den zugehörigen Zinssatz.