Samstag, 08. November 2008
Rettungspaket
Autobanken wollen Hilfe
Auch die Banken der Autohersteller wollen offenbar das staatliche Rettungspaket in Anspruch nehmen. BMW, Daimler und Volkswagen hätten sich darüber verständigt, staatliche Garantien für die Finanzierung in Höhe mehrerer Milliarden Euro zu beantragen, berichtet "Der Spiegel". Sie wollten allerdings keine Eigenkapitalhilfe. Offen sei noch, ob auch die Institute von Ford und Opel unter den Staatsschirm flüchteten.
Die Hersteller lassen seit Jahren einen immer größeren Teil ihres Absatzes durch die eigenen Banken über Kredite oder Leasingverträge finanzieren. Die Institute müssen ihren Finanzbedarf auch auf den internationalen Kapitalmärkten decken. Doch dies ist gegenwärtig nur zu sehr viel höheren Kosten möglich. Mit einer staatlichen Absicherung würde die Bonität der Autobanken steigen, die sich das Geld dann billiger besorgen könnten.
Besonders betroffen sei die BMW-Bank, schreibt das Nachrichtenmagazin. Der Konzern finanziere fast die Hälfte aller neuen Fahrzeuge über das Institut. VW sehe derzeit zwar noch keinen akuten Bedarf. Doch die Wolfsburger fürchten laut "Spiegel" Nachteile auf den Kapitalmärkten, wenn ihre Konkurrenten mit staatlichen Kreditgarantien arbeiten können, und seien deshalb ebenfalls an der Staatshilfe interessiert.
Hintergründe zur Nachricht
Meldungen
-
"Es wird eine Welle geben"
CVC rechnet mit IPO-Boom
-
"Agentur für Finanzstabilität"
US-Senator will neues Gremium
-
Gründer in Haft
K1-Fonds wird aufgelöst
-
Sechs Häuser schließen
Karstadt sucht Investoren
-
Bestechungsskandal im Rheinland
Trienekens-Prozess eingestellt
-
Russisches Frühwarnsystem
Gazprom verliert Gewinn
-
Mehr Fragen als Antworten
Was für Opel übrig bleibt
-
Trotz Enttäuschung bei Delta Lloyd
Börsenaspiranten drängeln
-
"Sehr gutes" Deutschlandgeschäft
Kosmetik-Sparte hilft Beiersdorf
-
"Rückgang ist überraschend"
Volkswirte zum Konsumklima
-
Reisekosten müssen runter
Firmen sparen bei Geschäftsreisen
-
Clinch bei Wacker Neuson
Neunteufel ist zurück


