Energiekrise vertreibt KonzernBHP soll Strom sparen
Die anhaltende Energiekrise in Südafrika schlägt auf die Wirtschaft durch. BHP Biliton will seine Aluminium-Produktion in Richards Bay jetzt schließen. 800 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Ein Aufruf zum Stromsparen durch den staatlichen Energieversorger brachte das Fass zum Überlaufen. Der Staat leidet unter täglichen Engpässen bei der Energie.
Der australisch-britische Rohstoffkonzern BHP Billiton erwägt wegen der akuten Energiekrise in Südafrika die Schließung von Teilen seiner Aluminiumschmelze in Richards Bay. Durch die Maßnahme seien rund 800 Arbeitsplätze in Gefahr, berichtete die südafrikanische Zeitung "Sunday Times".
Grund für die Schließung ist die Forderung des staatlichen Eskom-Stromkonzerns an die Industrie, rund 10 Prozent der normalerweise benötigten Elektrizität einzusparen. Der Staat am Kap der guten Hoffnung leidet zurzeit unter erheblichen Strom-Engpässen. Die Schmelze in Richards Bay produziert jährlich rund 194.000 Tonnen Aluminium.