Ticket-Verkauf im NetzBahn angelt sich Kunden
Bei der Deutschen Bahn buchen immer mehr Reisende Tickets über das Internet. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der "Online- Stammkunden" um eine Million auf 4,2 Mio. gestiegen. Täglich kaufen rund 40.000 bis 50.000 Bahnreisende ein Online-Ticket.
Bei der Bahn buchen immer mehr Reisende Tickets über das Internet. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der "Online-Stammkunden" um eine Million auf 4,2 Mio. gestiegen, sagte der Leiter des elektronischen Handels beim Personenverkehr, Reinhold Pohl, der "Berliner Zeitung". "Täglich kaufen rund 40.000 bis 50.000 Bahnreisende ein Online-Ticket".
Rund 17 Prozent aller Tickets würden inzwischen im Internet gebucht, bei Firmenkunden liege der Anteil bei mehr als 30 Prozent. Seit 2002 sei der Umsatz im Online-Handel von 40 Mio. auf 590 Mio. Euro gestiegen. In wenigen Jahren soll die Milliarden-Euro-Grenze überschritten sein.
An diesem Wochenende startet die Bahn einen neuen Service: einen "Railnavigator" für Handykunden. Unter anderem biete das Portal Zugverbindungen und Informationen über mögliche Anschlusszüge, sagte Pohl. Zudem seien genaue Wegbeschreibungen etwa vom Bahnhof bis zum eigentlichen Reiseziel zu bekommen. "Wer es wünscht, kann sich dazu auch eine Karte aufrufen." Der Download dieses Programms unter der Internet-Adresse http://mobile.bahn.de ist kostenfrei, ist aber entsprechend nur mit einem internetfähigen Handy möglich.
Per Handy bereits seit einiger Zeit möglich ist der Ticketkauf für längere Zugfahrten über 50 Kilometer. Die Fahrkartendaten können von modernen Mobiltelefonen mit MMS-Funktion (Multimedia Messaging System) empfangen werden. Die wichtigsten Verkaufskanäle für Fahrkarten sind weiterhin Reisezentren, Automaten und Reisebüros.