Kreditkrise zehrtBear Stearns mit Einbußen
Die vor ihrer Übernahme stehende Investmentbank Bear Stearns rechnet für das abgelaufene erste Geschäftsquartal mit einem deutlich niedrigeren Gewinn als im Vorjahr. Die fünftgrößte US-Investmentbank hatte Mitte März in einer Rettungsaktion kurz vor der Pleite ihren Verkauf an die Großbank JP Morgan Chase vereinbart.
Die vor ihrer Übernahme stehende Investmentbank Bear Stearns rechnet für das abgelaufene erste Geschäftsquartal mit einem deutlich niedrigeren Gewinn als im Vorjahr. Genaue Zahlen lägen allerdings noch nicht vor, gab die Bank in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht bekannt. Die fünftgrößte US-Investmentbank hatte Mitte März in einer Rettungsaktion kurz vor der Pleite ihren Verkauf an die Großbank JP Morgan Chase vereinbart.
Bear Stearns hätte die Zahlen für das bereits zum 29. Februar beendete erste Geschäftsquartal eigentlich bis vergangenen Mittwoch bekanntgeben müssen. Dies werde nun spätestens am kommenden Montag geschehen, hieß es. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres hatte die Bank nach Milliardenabschreibungen den ersten Verlust ihrer Geschichte erlitten.
Als Grund für das schwache Ergebnis nannte die Bank die weltweite Liquiditätskrise, eine Neubewertung der Risiken und Schwächen im Geschäft mit festverzinslichen Anlagen. Im Vorjahresquartal erwirtschaftete Bear Stearns einen Gewinn von 553,7 Millionen Dollar.