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Montag, 11. August 2008

Probleme nur in USA: Dyckerhoff legt zu

Dank guter Geschäfte in Ost- und Westeuropa hat der Zement- und Betonhersteller Dyckerhoff im ersten Halbjahr Umsatz und Ergebnis weiter deutlich gesteigert. Von Januar bis Juni erzielte der Konzern Erlöse von 964 Mio. Euro, das waren 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen in Wiesbaden mitteilte.

Mit Ausnahme der USA, wo der Wohnungsbau aufgrund der Immobilien-Krise zurückgehe, hätten in allen Ländern höhere Absätze und Preise bei Zement wie auch bei Transportbeton zum Wachstum beigetragen.

Wegen der stark rückläufigen Zement-Nachfrage in den USA kündigte Dyckerhoff an, die Produktion im Werk Independence in Kansas bereits Anfang September einzustellen. Der Standort werde dann nur noch als Terminal betrieben. Deswegen seien binnen Jahresfrist die Abschreibungen im ersten Halbjahr um 15 Mio. auf 71 Mio. Euro gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern kletterte in den ersten sechs Monaten des Jahres um 46 Mio. auf 142 Mio. Euro.

Für die zweite Jahreshälfte erwartet Dyckerhoff eine weiter positive Entwicklung, geht aber von einem langsameren Wachstum aus. "Wir erwarten eine leichte Verbesserung bei Konzernumsatz und Ergebnis", sagte Dyckerhoff-Vorstandschef Wolfgang Bauer.

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