Die 400 reichsten US-BürgerErstmals nur Milliardäre
1,25 Billionen Dollar besitzen die 400 Reichsten US-Bürger zusammen. Unter ihnen sind erstmals ausschließlich Milliardäre. Titelverteidiger bleibt Bill Gates. Auch auf Platz zwei kein Unbekannter: Investor Warren Buffett.
Die reichen Amerikaner werden immer reicher: Erstmals ist ein Vermögen von mindestens einer Milliarde Dollar nötig, um auf die Forbes-Liste der 400 reichsten US-Bürger zu gelangen. Zudem stieg das Gesamtvermögen der wohlhabendsten Menschen des Landes um 120 Milliarden auf 1,25 Billionen Dollar.
Microsoft-Gründer Bill Gates, seit Jahren Spitzenreiter, konnte sich mit einem Vermögen von 53 Milliarden Dollar wieder den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgt sein Freund und Bridge-Partner Warren Buffett. Der Chef der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ist 46 Milliarden Dollar schwer. Beide sind damit laut Forbes zugleich auch die reichsten Männer der Welt. Buffett hatte im Juni angekündigt, 85 Prozent seines Vermögens zu spenden.
An dritter Stelle liegt der Casino-Magnat Sheldon Adelson mit 20,5 Milliarden Dollar, neun Milliarden mehr als im letzten Jahr. Forbes zufolge verdiente er in den vergangenen beiden Jahren fast eine Million Dollar die Stunde. Dahinter folgt der Chef des Software-Konzerns Oracle, Larry Ellison, mit 19,5 Milliarden Dollar.
Mit Christy Walton, der Schwiegertochter von Wal-Mart-Gründer Sam Walton, und dessen Tochter Alice rangieren auch zwei Frauen unter den Top Ten. Christy Walton liegt mit 15,6 Milliarden auf Platz sieben und Alice Walton mit 15,5 Milliarden Dollar an neunter Stelle. Jüngste Milliardäre auf der Liste sind die 33-jährigen Google-Mitbegründer Sergey Brin und Larry Page, die mit 14,1 Milliarden und 14 Milliarden Dollar auf Platz zwölf und 13 liegen. Die meisten der 400 Milliardäre sind Ende 50, nur sieben sind noch keine 40 Jahre alt.
Die Eintrittshürde in den Club der 400 lag 2005 noch bei 900 Millionen Dollar und rutsche nun erstmals über die Milliardengrenze.