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Energiekosten treiben PreiseErzeuger zahlen mehr

20.02.2008, 08:58 Uhr

Die Teuerung auf der Produzentenebene hält weiter an. Im Januar stiegen die Preise um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das ist der höchste Wert seit mehr als einem Jahr. Grund sind vor allem hohe Energiekosten.

Die Preise auf Erzeugerebene sind im Januar unerwartet deutlich gestiegen. Sie erhöhten sich um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist die höchste Teuerungsrate seit mehr als einem Jahr. Im Jahresschnitt 2007 hatte sie lediglich zwei Prozent betragen. Grund für den kräftigen Anstieg waren die kräftig gestiegenen Energiekosten. Sie erhöhten sich um 5,9 Prozent. Ohne Energie wären die Erzeugerpreise nur um 2,5 Prozent gestiegen.

Auch im Vergleich zum Dezember 2007 zogen die an Hersteller gewerblicher Produkte gezahlten Preise mit 0,8 Prozent spürbar an. Befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Binnen Monatsfrist wurden vor allem Vorleistungsgüter teurer: Edelmetalle kosteten gut zehn Prozent, Walzdraht rund neun Prozent und Sekundärrohstoffe rund sechs Prozent mehr.