Starker AbsatzrückgangFinanzkrise trifft BMW
Der Münchner Autobauer BMW hat im September 14,6 Prozent weniger Automobile abgesetzt als im Vorjahresmonat. Den stärksten Rückgang verzeichnete die Kernmarke BMW mit einem Minus von 16,4 Prozent. Die Zuspitzung der Finanzkrise führte zu einer Kaufzurückhaltung.
Der Münchner Autobauer BMW hat im September 14,6 Prozent weniger Automobile abgesetzt als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 121.621 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft.
Den stärksten Rückgang verzeichnete die Kernmarke BMW mit einem Minus von 16,4 Prozent auf 98.874 Einheiten. Auch der Absatz der Marke Mini war um 5,5 Prozent auf 22.618 Fahrzeuge rückläufig. Rolls-Royce verbucht auf niedrigem Niveau ein Plus von 7,5 Prozent auf 129 Einheiten.
In den ersten neun Monaten des Jahres hat der Dax-Konzern bislang 1,114 (Vorjahr: 1,095) Mio. Fahrzeuge und damit 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr abgesetzt. Dabei geht die Steigerung in erster Linie auf die Marke Mini zurück, die ein Wachstum von 12,1 Prozent auf 184.915 Fahrzeuge verzeichnete. Die Verkäufe der Kernmarke BMW liegen mit bislang 928.230 Einheiten und minus 0,1 Prozent leicht unter dem Vorjahr.
"Die Situation bleibt angespannt", sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson. Die Zuspitzung der Finanzkrise führe auch im Premiumsegment zu einer Kaufzurückhaltung. "Grundsätzlich gehen wir aber davon aus, dass die derzeitige Nachfrageschwäche vorübergehender Natur ist", so der Manager.