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Montag, 17. November 2008

Mehr Strom aus Wind und Meer: Frankreich wird "grüner"

Bei der Förderung erneuerbarer Energien will Frankreich verstärkt auf Energie aus dem Meer setzen. "Meeresenergie ist die Energie der Zukunft", betonte Umweltminister Jean-Louis Borloo in Paris. Es müsse ein Weg gefunden werden, die Kosten für diese Technologie zu reduzieren. Dänemark und Großbritannien seien mit gutem Beispiel vorangegangen.

Frankreich besitzt seit Anfang der 60er Jahre ein Gezeitenkraftwerk an der Atlantikküste bei Saint Malo. Borloo kündigte zum Auftakt einer Woche der erneuerbaren Energie zahlreiche Maßnahmen an, um den Anteil der erneuerbaren Energien in Frankreich wie europaweit geplant auf 20 Prozent zu verdoppeln.

Die Zahl der Windkrafträder soll von 2000 auf 8000 erhöht werden. Durch leistungsfähigere Maschinen soll die Produktion von derzeit 2500 Megawatt verzehnfacht werden. Dabei solle die Landschaft geschont werden.

"Wir müssen einen Ausgleich finden, ohne die Windkraft aufzugeben", betonte Borloo. In Frankreich gibt es eine starke Protestbewegung gegen Windräder. Ziel sei daher, größere Windparks vor der Küste anzulegen. Frankreich liegt nach Deutschland und Spanien bei Windkraft an dritter Stelle.

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