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Freitag, 07. November 2008

Rettungspaket: Helaba lehnt ab

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) wird das staatliche Rettungspaket für die Finanzindustrie nicht anzapfen. Vor dem Hintergrund der geschäftlichen Lage gebe es keinen Grund, solche Instrumente in Anspruch zu nehmen, teilte das Geldinstitut mit. Der Bank zufolge lag ihre Kernkapitalquote per Ende September bei acht Prozent. "Die Helaba bleibt bei Ihrer Bewertung, wonach sie im Wettbewerbsvergleich von der Finanzmarktkrise relativ gering betroffen ist."

Die Landesbank kündigte jedoch an, mögliche Veränderungen des Wettbewerbsumfelds genau zu beobachten, die sich aus der Nutzung des staatlichen Fonds ergäben. Sollten Nachteile erkennbar werden, werde die Helaba prüfen, ob die Nutzung des Rettungspakets diese ausgleichen könnten.

Unterdessen hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) eine Kehrtwende vollzogen und erwägt nun doch die Nutzung des Rettungspakets. "Wir prüfen die Inanspruchnahme", sagte ein LBBW-Sprecher. Er ließ jedoch offen, ob die Bank staatliche Garantien, eine Kapitalspritze oder beide Stützungsmaßnahmen annehmen wolle. Auch die NordLB kündigte an, das Rettungspaket zu prüfen.

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