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Dienstag, 01. Januar 2008

Trennungsangst: Jeder Dritte hat noch D-Mark

Sechs Jahre nach Einführung des Euro besitzt ein Drittel der Deutschen noch Scheine oder Münzen der alten D-Mark. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Magazins "Stern" hervor. Laut Bundesbank seien noch 14 Milliarden D-Mark im Umlauf, berichtete das Magazin am Dienstag vorab. Pro Jahr würden bei ihr rund 300 Millionen D-Mark in Euro eingetauscht.

Der Euro war zum 1. Januar 2002 als Bargeld eingeführt worden. Die alte D-Mark kann unbefristet bei der Bundesbank oder den Landeszentralbanken umgetauscht werden. Gut die Hälfte der Deutschen hätten nur noch kleinere Beiträge von weniger als 20 D-Mark, heißt es in der Umfrage. Zwölf Prozent der Befragten gaben an, dass sie noch zwischen 50 und 100 D-Mark besäßen. Jeder zehnte Bundesbürger hat zwischen 100 und 500 D-Mark, zwei Prozent mehr als 500 D-Mark. Zum 1. Januar haben auch Malta und Zypern den Euro eingeführt. Damit gehören der Euro-Zone inzwischen 15 Staaten der Europäischen Union an.

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