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Dienstag, 16. Oktober 2007

Frisch gekürter Nobelpreisträger: Maskin warnt vor zu viel Markt

Der frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreis-Träger Eric Maskin hat davor gewarnt, die Gesundheitsversorgung und den Umweltschutz den Kräften des Marktes zu überlassen. "Der Markt arbeitet nicht besonders gut, wenn es um öffentliche Güter geht", sagte Maskin, der den Nobelpreis am Montag gemeinsam mit seinen Markttheoretiker-Kollegen Leonid Hurwicz und Roger Myerson erhielt.

Die Kernfrage sei, wie alle Bürger einer Gesellschaft nach ihren Präferenzen und im richtigen Maß mit diesen oft sehr wichtigen Gütern versorgt werden könnten. Dieses Problem werde nicht durch die Mechanismen des Marktes gelöst. Stattdessen könnten Steuern ein Mittel sein, um die Versorgung aller Bürger mit lebensnotwendigen Gütern zu gewährleisten.

Maskin räumte ein, mit seinen Aussagen widerspreche er "in gewissem Maße" Verfechtern der freien Marktwirtschaft wie etwa dem US-Präsidenten George W. Bush.

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