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Dienstag, 04. November 2008

Zahlen besser als erwartet: MasterCard senkt Prognose

Der weltweit zweitgrößte Kreditkartenanbieter MasterCard hat im abgelaufenen Quartal mehr verdient als erwartet. Konzernchef Robert Selander schraubte zugleich aber die Umsatzziele für das nächste Jahr angesichts eines düsteren Wirtschaftsausblicks zurück. Er halte es für nicht mehr möglich, das anvisierte Plus von zwölf bis 15 Prozent zu erreichen. Finanzchefin Martina Hund-Mejean sprach von der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahren.

Den Angaben zufolge verdiente MasterCard im vierten Geschäftsquartal ohne Sonderposten insgesamt 322 Mio. Euro oder 2,47 Dollar pro Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit 2,22 Dollar gerechnet. Der Umsatz in den vergangenen drei Monaten lag bei 1,34 Mrd. Dollar, ein Plus von 24 Prozent. Im nachbörslichen New Yorker Handel notierte die MasterCard-Aktie bei einem Plus von mehr als acht Prozent. Im Jahresverlauf hat das Papier allerdings rund ein Drittel an Wert verloren.

Im dritten Quartal hatte der Kreditkartenanbieter einen Verlust von 194 Mio. Dollar hinnehmen müssen. Grund dafür war eine Sonderabschreibung von 515,5 Mio. Dollar wegen eines wettbewerbsrechtlichen Streits mit dem Konkurrenten Discover Financial Services. Im vergleichbaren Vorjahresquartal hatte MasterCard einen Gewinn von 314 Mio. Euro verbuchen können.

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