Langbeinige LadenhüterMattel verdient weniger
Sinkenden Verkaufszahlen des Klassikers "Barbie" bescheren dem weltgrößten Spielwarenhersteller Mattel einen Gewinneinbruch. Im zweiten Quartal bricht der Überschuss um fast 50 Prozent ein.
Der weltgrößte Spielwarenhersteller Mattel hat nach sinkenden Verkaufszahlen seines Klassikers "Barbie" im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss fiel im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte auf 11,8 Mio. Dollar (7,5 Mio. Euro). Der Umsatz stieg dagegen dank des internationalen Geschäfts und wegen Währungsvorteilen um elf Prozent auf 1,1 Mrd. Dollar. Das teilte Mattel am Freitag in El Segundo im US-Bundesstaat Kalifornien mit.
Im ersten Quartal war der Spielzeugriese sogar in die roten Zahlen gerutscht. Dem Konzern macht die US-Konjunkturflaute zu schaffen. Während der Umsatz auf dem Heimatmarkt lediglich um drei Prozent zulegte, wuchs er im Ausland um 15 Prozent. Neuen Schwung erhofft sich Mattel etwa durch Figuren zum neuen "Batman"-Film. Bei der Marke "Fisher-Price" stiegen die Umsätze zuletzt deutlich.