Gute AuftragslageMehr Jobs in der Industrie
Die deutsche Industrie trotzt der unsicheren Lage. Ungeachtet der anhaltenden Dollarschwäche und den enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA hat das Verarbeitende Gewerbe zu Jahresbeginn neue Stellen geschaffen.
Die Industrie hat wegen der guten Auftragslage zu Jahresbeginn verstärkt neue Stellen geschaffen. Im Januar beschäftigte das Verarbeitende Gewerbe gut 5,3 Mio. Mitarbeiter. Das waren 126.400 oder 2,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Beschäftigtenzahl lag damit um etwa 60.000 über dem Jahresdurchschnitt von 2007.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet im gesamten Jahr wieder rund 100.000 neue Stellen. Grund für den Aufwärtstrend ist die sehr gute Auftragslage. Im vierten Quartal 2007 hatten sich die Auftragsbücher so stark gefüllt wie seit 2000 nicht mehr.
Das stärkste Stellenplus meldete im Januar der Maschinenbau mit 5,4 Prozent, gefolgt von der Metallindustrie mit 4,5 Prozent. Als einzige der großen Branchen baute die Chemieindustrie Arbeitsplätze ab (minus 0,5 Prozent). In der Statistik werden nur Firmen mit mindestens 50 Mitarbeitern berücksichtigt.