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Kampf gegen SmogPeking macht Firmen dicht

09.07.2008, 07:39 Uhr

Chinas Regierung lässt vor den Olympischen Spielen ausländische Fabriken schließen, um die Luftqualität für die Wettkämpfe zu verbessern. Von der Maßnahme sind nach Zeitungsinformationen auch sechs deutsche Unternehmen betroffen, darunter der Anlagenbauer Gea. Die Firmen wollen trotz der Spiele weiter produzieren und hoffen auf eine Ausnahmegenehmigung.

Chinas Regierung macht schon Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Spiele ausländischen Firmen das Leben schwer. Wie das "Handelsblatt" berichtet, hat Peking jetzt ausländische Fabriken schließen lassen, um die Luftqualität für die Wettkämpfe zu verbessern. Von der Maßnahme sind nach Informationen der Zeitung auch sechs deutsche Unternehmen betroffen, darunter auch der Anlagenbauer Gea.

Die Firmen wollen trotz der Spiele weiter produzieren und hoffen auf eine Ausnahmegenehmigung. Die offizielle Mitteilung der Regierung erging an insgesamt 86 Unternehmen. Wie es darin heißt, sollen die Firmen ihre Produktion vom 15. Juli bis Ende September ruhen lassen. Auf der Stilllegungsliste der chinesischen Behörden stehen laut "Handelsblatt" auch die deutschen Firmen Hess Maschinenfabrik aus Burbach, die Lack- und Farbenfabrik Wörwag, der Maschinenbauspezialist Wirtgen, die BYK Chemie aus Wesel und die Bergbautechnikfirma DBT aus Wuppertal.

Peking ist seit Wochen in dicken Smog gehüllt. In einem Monat beginnen dort die Olympischen Sommerspiele.