"Schwieriges Marktumfeld"Puma etwas fußlahm
Der Sportausrüster hat im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss fiel unter anderem wegen höherer Kosten um sieben Prozent auf 90 Mio. Euro. Analysten hatten 97 Mio. erwartet.
Der Sportausrüster Puma hat im ersten Quartal 2008 einen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss fiel unter anderem wegen höherer Kosten um sieben Prozent auf gut 90 Mio. Euro. Das teilte der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt mit 97 Mio. Euro gerechnet.
Der Umsatz stieg, wie bereits im April mitgeteilt, währungsbereinigt um 6,6 Prozent auf gut 673 Mio. Euro. Im Gesamtjahr will Puma die Erlöse weiterhin im prozentual hohen einstelligen Bereich steigern. Prognosen zum Gewinn scheut der Konzern aber bislang.
Der Erzrivale Adidas hatte für das erste Quartal einen um etwa ein Drittel gestiegenen Überschuss von 169 Mio. Euro ausgewiesen. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn an.
Der Puma-Vorstand sprach dagegen - trotz der bevorstehenden Großereignisse wie der Fußball-Europameisterschaft und den Olympischen Sommerspielen - von einem schwierigen Marktumfeld. Puma will dieses Jahr massiv in Marketing investieren, was zulasten der Rendite geht. Zuversichtlich stimmt Puma aber der Auftragseingang: Dieser kletterte auf vergleichbarer Basis um zwölf Prozent auf knapp 1,2 Mrd. Euro.
Puma gehört seit einem Jahr mehrheitlich zum französischen Luxusgüter-Hersteller PPR. Zur PPR-Gruppe gehören neben Puma auch Marken wie Gucci und Yves Saint Laurent.