Umstrittene OstseepipelineSchröder nimmt Posten an
Altbundeskanzler Gerhard Schröder wird seinen umstrittenen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender der Ostseepipeline Ende März antreten. Der Aufsichtsrat der Nordeuropäischen Gas-Pipeline-Gesellschaft (NEGPC) werde am 29. März erstmals tagen, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des russischen Mutterkonzerns Gasprom, Alexander Medwedew, dem Nachrichtenmagazin "Focus":
Altbundeskanzler Gerhard Schröder wird seinen umstrittenen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender der Ostseepipeline Ende März antreten. Der Aufsichtsrat der Nordeuropäischen Gas-Pipeline-Gesellschaft (NEGPC) werde am 29. März erstmals tagen, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des russischen Mutterkonzerns Gasprom, Alexander Medwedew, dem Nachrichtenmagazin "Focus".
Am gleichen Tag soll auch die Zusammensetzung des Aufsichtsrats bekannt gegeben werden, an deren Spitze Schröder gewählt werden soll. Dem achtköpfigen Rat werden auch Vertreter der deutschen Anteilseigner E.ON und BASF angehören.
Schröder war wegen des Aufsichtsratspostens heftig kritisiert worden, weil er das Projekt der Gaspipeline von Russland durch die Ostsee nach Deutschland als Kanzler vorangetrieben hatte. Die Gasleitung durch die Ostsee wird von einem Konsortium um den russischen Staatsmonopolisten Gazprom sowie den deutschen Konzernen E.ON und BASF gebaut.