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Montag, 25. Mai 2009

Nie mehr Stau auf der Autobahn?: Tiefensee will Staus steuern

Mit einem kühnen Vorstoß wendet sich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee an alle Autofahrer. Elektronische Verkehrslenkungssysteme sollen binnen zweier Jahre sämtliche Staustellen im deutschen Autobahnnetz überwachen.
Staus kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld und Nerven.

Staus kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld und Nerven.
(Foto: AP)

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee will die gesamten Autobahn-Staustrecken in Deutschland in spätestens zwei Jahren entlasten. Bis dahin sollten die bereits auf rund 1400 Kilometern eingeführten elektronischen Verkehrslenkungssysteme um weitere 1600 Kilometer ausgedehnt werden, sagte Tiefensee bei einer Verkehrstelemathik-Konferenz in Berlin. "Das ist das mindeste, was wir schaffen müssen."

Dabei gehe es um das Einfädeln in den Verkehr ebenso wie die richtigen Geschwindigkeitssignale. Insgesamt erstrecken sich die deutschen Autobahnen über 12.500 Kilometer.

Engpass kostet extra?

Zugleich müssten die technologischen Möglichkeiten der Lkw-Maut erweitert werden, kündigte der Verkehrsminister an. Das betreffe auch die Festlegung, höhere Gebühren zum Beispiel am viel befahrenen Frankfurter Kreuz zu Hauptverkehrszeiten erheben zu können.

mmo/dpa

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