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Preisverfall im HäusermarktUS-Makler zuversichtlich

24.03.2008, 16:09 Uhr

Die jüngsten Daten zum angeschlagenen US-Häusermarkt liefern ein gemischtes Bild. Während die Zahl der Verkäufe bestehender Eigenheime erstmals seit Monaten wieder stieg, brach der durchschnittliche Verkaufspreis um acht Prozent ein.

Die jüngsten Daten zum angeschlagenen US-Häusermarkt haben ein gemischtes Bild gezeichnet. Während die Zahl der Verkäufe bestehender Eigenheime im Februar erstmals seit sechs Monaten wieder stieg, brach der durchschnittliche Verkaufspreis um historische acht Prozent auf inzwischen weniger als 196.000 US-Dollar (127.500 Euro) ein. Der US-Aktienmarkt zog im Zuge der Zahlen deutlich an.

Die Nationale Vereinigung der Häusermakler teilte mit, die Zahl der verkauften Gebrauchtimmobilien sei im Februar aufs Jahr hochgerechnet um 2,9 Prozent auf 5,03 Mio. gestiegen. Experten hatten mit einem Rückgang auf 4,85 Mio. gerechnet. Der durchschnittliche Preis, der für die Häuser erlöst wurde, lag nur noch bei 195.900 US-Dollar. Dies bedeutete im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Abschlag von 8,2 Prozent. Dies ist der höchste prozentuale Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1968.

Der Analyst Dan Peirce von State Street Global Advisors sagte, der Rückgang der Preise bei zeitgleich steigender Zahl der Verkäufe zeige, dass Eigenheim-Besitzer offensichtlich mehr und mehr bereit seien, ihre Kaufpreiserwartungen zu senken. Zudem säßen viele Käufer in den Startlöchern.