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Samstag, 07. Februar 2009

Taiwan vs. Finanzkrise: Verzicht auf Entlassungen

Im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise wollen in Taiwan hunderte Unternehmen im kommenden Jahr auf Entlassungen verzichten. Mehr als 800 Firmen verpflichteten sich zum Verzicht auf Stellenabbau, um der Regierung im Kampf gegen die steigende Arbeitslosigkeit zu helfen, wie die Behörden mitteilten.

Im Gegenzug erhielten private und staatliche Unternehmen verschiedener Branchen wie Stahl- und Schifffahrtsindustrie sowie der Handel ein Anrecht auf staatliche Subventionen und Kredite.

Die exportorientierte Inselrepublik ist von der weltweiten Krise hart getroffen. Im Dezember erreichte die Arbeitslosenrate in Taiwan 5,03 Prozent, das ist der höchste Stand seit sechs Jahren. Die Zahl der Arbeitslosenhilfe-Empfänger stieg im letzten Quartal 2008 auf die Rekordhöhe von 60.000. Mit einem umgerechnet 16,4 Mrd. Euro schweren Konjunkturpaket will die Regierung 150.000 neue Jobs schaffen.

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