Samstag, 18. November 2006
Deutsche wollen sparen: Weniger Geld für Geschenke
Viele Verbraucher in Deutschland wollen in diesem Jahr bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Gut jeder Vierte plant dafür weniger Geld auszugeben als im vergangenen Jahr, ergab eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young. Nur sechs Prozent der Verbraucher zeigen sich freigiebiger als 2005. Im Schnitt wollen die Deutschen etwa 200 Euro für Geschenke ausgeben; gut jeder Dritte allerdings will höchstens die Hälfte dieser Summe investieren.
Ganz oben auf der Geschenke-Liste stehen auch in diesem Jahr Bücher. Demnach will fast jeder Zweite zum Fest Bücher unter den Weihnachtsbaum legen. Es folgen Kleidung, CDs und DVDs sowie Spielwaren. Mit Geld oder Gutscheinen will jeder Dritte seine Verwandten oder Freunde beglücken. Dagegen ist Unterhaltungselektronik wie DVD-Spieler oder Flachbild-Fernseher als Präsent deutlich weniger beliebt. Nur etwa jeder Vierte will solche Geschenke kaufen, wie die Studie ergab, für die Anfang November rund 1000 Verbraucher befragt wurden.
Auch bei den Geschenken zum Fest gehen viele Verbraucher auf die Jagd nach Schnäppchen. Jeder Dritte gab an, in der Vorweihnachtszeit sogar mehr Wert auf Rabatte und Sonderangebote zu legen als im Rest des Jahres.
Schnäppchen erhoffen sich viele Verbraucher auch beim Einkauf zwischen Weihnachten und Neujahr. Mit Blick auf die Mehrwertsteuererhöhung am 1. Januar 2007 wollen der Umfrage zufolge 28 Prozent der Deutschen in den Wochen bis zum Jahreswechsel verstärkt einkaufen gehen und größere Einkäufe vorziehen.


